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Am 13.06.2025 fand erstmals wieder die Bezirksmeisterschaft der Altersklassen U11 und U13, die zugleich die Qualifikation für die Landesmeisterschaft darstellt, in Frankfurt (Oder) statt. Nachdem unser Heimturnier, der „Pokal der Stadtwerke“, erst einen Monat zurücklag, stellte die Ausrichtung dennoch eine kleine Herausforderung dar.

Dank der Unterstützung der Sportschüler wurde die Brandenburg-Halle in Rekordzeit in eine Judowettkampfhalle verwandelt. Allerdings gab es bereits im Vorfeld erhebliche Probleme bei der Meldung der Sportler für dieses Turnier. Die Anmeldung sollte ausschließlich über das Portal DokuMe erfolgen. Dies funktionierte jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht bei allen Vereinen, sodass auch bei uns als Veranstalter zahlreiche E-Mails eingingen.

Teilweise wurden Sportler über DokuMe gemeldet, andere wiederum nicht. Hinzu kamen zahlreiche Änderungsmeldungen, fehlende Gewichtsangaben, falsche Gewichte sowie kurzfristige Abmeldungen aufgrund von Verletzungen oder spontane Nachmeldungen. Am Wettkampftag selbst folgte dann die große Überraschung an der Waage: Viele Kämpfer waren mit falschem Gewicht gemeldet worden. Die daraus resultierenden Änderungen verzögerten den Wettkampfablauf erheblich. Dafür möchten wir uns entschuldigen. Es ist stets unser Anliegen, einen möglichst attraktiven und reibungslosen Wettkampf zu organisieren. Dies ist uns diesmal aus unterschiedlichen Gründen leider nicht gelungen. An Lösungen für die Zukunft arbeiten wir bereits.

Mit etwas Verspätung konnten wir schließlich mit den Wettkämpfen der Mädchen beginnen. Für unseren Verein gingen Elli, Ellen, Leni, Alina und Marianna an den Start.

Ellen war an diesem Tag nicht aufzuhalten. Mühelos marschierte sie von Sieg zu Sieg und reist somit als Favoritin zur Landesmeisterschaft, die in zwei Wochen in Brandenburg stattfindet. „Beeindruckend wie stark unser „Kampfterrier“ agierte, resümiert ihre Trainerin Susi.  Ihre Trainingskameradin Alina tat es ihr nahezu gleich. Lediglich das vereinsinterne Duell gegen Ellen verlor sie und wurde somit Vize-Kreismeisterin.

Elli und Leni konnten jeweils einen Kampf für sich entscheiden. Mit etwas mehr Entschlossenheit wäre vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen. Für Leni war es erst der zweite Wettkampf überhaupt. Da sie erst seit kurzer Zeit Judo betreibt, ist ihre Leistung besonders beachtenswert. Auch Marianna ist noch Wettkampfneuling. Nach ihren Kämpfen flossen an diesem Tag bittere Tränen. Kopf hoch, beim nächsten Mal wird es bestimmt besser.

Bei den Jungen wollte Hugo nach seinem zweiten Platz im Vorjahr diesmal ganz oben auf dem Podest stehen. Für seine ersten beiden Kämpfe benötigte er weniger als zehn Sekunden. Im Finale gab er jedoch durch eine Unachtsamkeit eine kleine Wertung ab. Bei einer Kampfzeit von nur zwei Minuten reichte die verbleibende Zeit leider nicht mehr aus, um den Kampf noch zu drehen. Entsprechend groß war die Enttäuschung über den zweiten Platz.

Thorben Kowalke konnte sich mit Platz drei ebenfalls für die Landesmeisterschaft qualifizieren und zeigte insbesondere im Bodenkampf starke Aktionen.

Ernst, Boris und Mattheo blieben leider etwas unter ihren Möglichkeiten. Hier machte sich vor allem die noch fehlende Wettkampferfahrung bemerkbar. Trainerin Susi Garling ist jedoch überzeugt, dass bei allen dreien noch viel Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Friedrich bestritt erst seinen zweiten Wettkampf und schlug sich dabei sehr ordentlich.

In der U13 gingen Jenny Kalzs Schützlinge an den Start. Besonders Anni startete stark ins Turnier. Gewann Kampf für Kampf u.a. auch mit einer guten Bodenarbeit. Einzig ihre Dauerrivalin Chelsea Reuter aus Bernau hatte an diesem Tag die Nase vorn. Beim Pokal der Stadtwerke konnte Anni noch gewinnen. Platz 2 für die erst 10 Jährige.

Die Trainingskameraden Owen und Adam erlebten ein auf und ab. Mal hatten sie die Nase vorn, mal verloren sie trotz guter Leistungen. Für beide reichte es für Platz 5 und damit für die Qualifikation zur Landesmeisterschaften.

Der Verein freut sich über die gute Entwicklung der Schützlinge, welche besonders den Trainern und dem Engagement der Eltern zu verdanken ist. Wir wünschen für Brandenburg viel Erfolg. Ein großen Dank auch an alle Helfer, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Ohne euch geht es nicht.