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Goldmedaillen-Gewinner Eddi Harz schickt seine Gegner innerhalb weniger Sekunden von der Matte.

Am Samstag stand für unsere Youngsters die letzte große Herausforderung in diesem Jahr an – der internationale Mammut-Cup in Spremberg. 220 junge Judoka aus Brandenburg, Berlin, Sachsen, Niedersachsen und einige Teams aus Polen, Tschechien und Österreich kämpften um die Podestplätze. Durch Krankheit leider stark dezimiert, reiste das Trainerteam Wenzel/Zimmermann nur mit 13 Kindern an. So war von Anfang an klar, dass diesmal im Kampf um die Mannschaftspokale kein Wörtchen mitzureden war. Aber egal. Die jungen Frankfurter waren hoch motiviert, am Jahresende nochmal Medaillen zu gewinnen. Den Anfang machte die U9. Kampfmaschine Eddi Harz (-30kg) war der erste JC90-Kämpfer, der sein Können unter Beweis stellen musste. Und Eddi ließ nichts anbrennen. Mit sauberen Hüftwürfen schickte er einen Gegner nach dem anderen in kürzester Zeit von der Matte. Am Ende standen 4 Siege auf Eddis Konto, die er in einer Gesamtzeit von nur 50 Sekunden erkämpfte – WAHNSINN! Wir gratulieren dem U9-Youngster zu dieser tollen Leistung und zur Goldmedaille. Christin Bonack (-29kg) kämpfte ihren erst zweiten Wettkampf und hatte es als einzige Starterin mit einem weißen Gürtel sehr schwer. Zwar zeigte Christin, dass sie in ihrer kurzen Trainingszeit schon viel gelernt hatte und brachte so manche Gegnerin zum wackeln, aber am Ende reichte es leider nicht für eine vordere Platzierung. Christin kann aber trotzdem stolz auf ihre Kämpfe sein und Mut für die nächsten Turniere schöpfen. Lennart van Boekel (-23kg), unser jüngster Teilnehmer, griff seine Gegner mutig und beherzt an. Leider fehlte ihm noch die nötige Standfestigkeit, wodurch er sich meist selbst zu Fall brachte. Sein Mut wurde aber im letzten Kampf belohnt, in dem er mit einem tollen Fußwurf als Sieger von der Matte gehen konnte und es mit großer Überraschung doch noch schaffte, die Bronze-Medaille zu gewinnen.

In der AK U11 zeigte sich Josef Voroshilovskij (-40kg) sehr souverän. 4 Kämpfe konnte es für sich entscheiden und damit die Goldmedaille mit nach Hause nehmen. Ebenfalls Gold gewann Arved Hagen Hein (-46kg). Mit viel Kampfgeist gewann er auch gegen deutlich schwerere Gegner. Hedwig Werner (-26kg) “verschlief” ihren ersten Kampf. Ohne Gegenwehr lag sie innerhalb weniger Sekunden in einer Festhalte. In den nächsten Kämpfen wollte es “Hedi” besser machen. Das gelang ihr auch. Zwar fehlte ihr an diesem Tag irgendwie die nötige Energie, aber sie erkämpfte sich trotzdem drei Siege in Folge und strahlte am Ende über die gewonnene Silber-Medaille. Fynn Lobback (-34kg) gewann seinen ersten Kampf. Im zweiten Duell stand er allerdings völlig nehmen sich. Ohne anzugreifen, ließ er seinen Kontrahenten gewähren und ging als Verlierer von der Matte. Mit dem Willen, trotzdem noch eine Medaille gewinnen zu wollen, besiegte “Fynni” in der Hoffnungsrunde drei Gegner mit sauberen Techniken und erreichte so den erhofften Podestplatz 3. Auch Anna Sophie Biener (-30kg) konnte sich nach 5 Kämpfen, von denen sie 3 gewann, über Bronze freuen. Ebenfalls auf Platz 3 landeten Josie Karras, Samira van Boekel (beide -28kg) und Nick Schwenk (+46kg). Für Claas Bänsch (-35kg) reichte es, trotz tollem Beginn mit 2 Siegen, leider nicht für eine Medaille. Wie auch Lukas Bönisch ging er mit Platz 5 nach Hause.

Wir gratulieren allen Platzierten und hoffen, dass bis zum nächsten Mal die Krankheitswelle abgeebbt ist, um dann auch wieder nach den Mannschaftspokalen greifen zu können. Von der Leistung unserer Frankfurter ist das auf jeden fall möglich.

Termine

Es gibt keine bevorstehenden Veranstaltungen.

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