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Trainingszeiten:

Montag:        15:00 – 16:30 Uhr
Donnerstag: 16:00 – 17:30 Uhr
Freitag:          15:00 – 16:30 Uhr

Trainingsort: Olympiastützpunkt Frankfurt (Oder), Stendaler Str. 26, Judohalle

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Trainer: Gregor Wenzel

 

Aktuelles zur Trainingsgruppe:

Youngsters fordern Stützpunkterhalt!

Tolle Aktion von unseren Youngsters gestern beim Training, mit einer klaren Forderung an DJB und DOSB, die am 19.06. über die Zukunft unseres Judo-Bundesstützpunktes entscheiden. Einige Youngsters trainieren 4x pro Woche, um später an der Frankfurter Sportschule und am Stützpunkt eine möglichst erfolgreiche Sportlaufbahn einschlagen zu können. Der Wegfall des Bundesstützpunktes würde dem Ganzen einen dicken Strich durch die Rechnung machen. Wir hoffen weiterhin auf eine objektive Bewertung unseres Standortes und dessen Erhalt!

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Kräftemessen beim 9. Internationalen Pokalturnier der Stadtwerke Frankfurt (O.)

HHER7185Freitag (28. April), Brandenburg-Halle des Olympiastützpunktes Frankfurt (Oder). 500 Judomatten wurden zu vier großen Kampfflächen verbaut. Alles ist startklar für die 9. Auflage des Frankfurter Stadtwerkepokals. Kaum fertig mit dem Aufbau, fuhren 2 Kleinbusse und mehrere PKWs auf das Gelände des Sportzentrums. KYODAI Riga steht in knallgrüner Schrift auf den Fahrzeugen. 13 Stunden war das Judo-Team aus der lettischen Hauptstadt Riga unterwegs. Nun hatten sie ihr Ziel erreicht und freuten sich auf den Wettkampf in Frankfurt. Das Pokalturnier der Stadtwerke Ffo, dass vom Judo-Club 90 e.V. ausgetragen wird, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Neben Lettland nahm auch ein polnisches Team am Wettkampf teil. Knapp 30 Vereine aus den Bundesländern Berlin, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und natürlich Brandenburg meldeten sich an. Gut 300 Judoka kämpften in den Altersklassen U9, U11 und U13 um die Medaillen. (mehr …)

Youngsters kehren mit 23 Medaillen aus Strausberg wieder

Heute (12.11.) fand der, schon zur Tradition gewordene, ERGO-Cup in Strausberg statt. Viele brandenburgische Judo-Vereine, aber auch die starken Berliner nutzen diesen Wettkampf zum Kräftemessen. Unser Youngsters-Team reiste mit 26 jungen, motivierten Kämpfern an, um bei der Medaillenvergabe ein kräftiges Wort mitzureden. Besonders hervorzuheben sind die Goldmedaillen-Gewinner Joel Korthals, Eddi Harz und Arved Hagen Hein. Das Frankfurter Trio zeigte tolle und teilweise sehr spannende Kämpfe, die dank des nötigen Bisses und guter Technik zu Gunsten unserer Oderstädter ausgingen. Besonders der junge Eddi Harz bewies, (mehr …)

Youngsters feiern Halloween

dsc09079Wer am Samstag Nachmittag Hexen, Zombies, Vampire und andere Schreckensgestalten in Autos gesehen hat, muss sich keine Sorgen um seinen geistigen Zustand machen. Das waren dann bestimmt unsere Judo-Youngsters, die gemeinsam mit ihren Eltern zur JC90-Halloweenfeier fuhren. (mehr …)

Youngsters in Bad Belzig erfolgreich

img_7849Am Wochenende gingen unsere Youngsters beim Stadtwerketurnier in Bad Belzig an den Start. Alle haben sehr gut gekämpft und für die Trainer war es sehr schön zu sehen, dass das Gelernte auf der Matte umgesetzt werden konnte.

 

Wir freuen uns über folgende Platzierungen:

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Youngsters beim 41. Silbernen Roland in Brandenburg

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Leider waren nicht alle Sportler zum Foto-Termin anwesend…

Am Wochenende kämpften unsere Youngsters in Brandenburg/Havel beim 41. Silbernen Roland, einem seit vielen Jahren sehr gut besetzten Turnier des Brandenburgischen Judo-Verbandes. Folgende Platzierungen wurden erreicht: (mehr …)

Int. Mazda Cup: Erstes Kräftemessen nach langer Sommerpause

img_7772Youngsters und U18 beim Mazda-Cup

An diesem Wochenende gab es für unsere Judoka das erste wirkliche Kräftemessen nach den Sommerferien. Beim internationalen Mazda Cup des SV Motor Babelsberg trafen sich viele starke Nachwuchs-Judoka um erneut auf sich aufmerksam zu machen. Am Samstag gingen unsere Youngsters an den Start, betreut durch die Trainer (mehr …)

Youngster-Team sagt: DANKE MAREIKE!

MareikeUnser Youngsters-Team wurde in den letzten 2 Wochen von Sportschülerin Mareike Reddig im Training unterstützt. Mareike absolvierte in dieser Zeit beim Brandenburgischen Judo-Verband ihr Berufspraktikum und half so, neben ihren Aufgaben beim BJV, auch in unserem Verein als Nachwuchstrainerin. (mehr …)

JC90-Judoka erneut beim größten Nachwuchsturnier Europas erfolgreich

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Die Medaillen-Gewinner und 5. Plätze

Rückblick: 01. Januar 2016. Seit 0.00 Uhr ist die Online-Anmeldung für das „42. internationale Judo-Turnier Venray“ offen. Während allgemein ins neue Jahr gefeiert wird, sitzen weltweit einige Judo-Trainer am Computer und melden ihre Sportlerinnen und Sportler für das größte Nachwuchsturnier Europas an. So auch der Jugendwart des Frankfurter Judo-Club 90 e.V. Denn die Startplätze sind begehrt. Das Jahr ist erst wenige Minuten alt und bereits mehrere Hundert der 1400 Teilnehmerplätze sind belegt. Noch vor 2.00 Uhr wird der Wettkampf ausgebucht sein. Der JC90 hat 31 Startplätze ergattern können und so werden sich im Juni Youngsters und Sportschüler gemeinsam auf den Weg ins niederländische Venray machen, um an diesem großen internationalen Wettkampf teilzunehmen. Über 200 Judo-Vereine, auch 28 Nationen, darunter auch Angola, USA und V.A.E., werden dort ihre Kräfte messen. (mehr …)

Youngsters zeigen Kämpferherz beim Spremberger Schüler Masters

IMG_6656Gestern fuhren unsere U10 & U12 Youngsters nach Ortrand, wo das 6. Schüler Masters des KSC Asahi Spremberg stattfand. Ca. 200 junge Judoka aus Brandenburg und Berlin, sowie ein polnisches Team nahmen an diesem Wettkampf teil. (mehr …)

U12 gewinnt Stadtwerkepokal!

DSC05551Am Wochenende fand in der heimischen Brandenburg-Halle unser 8. Pokalturnier der Stadtwerke U10/U12 statt. Nachdem im letzten Jahr schon sensationelle 270 Judoka an unserem Turnier teilnahmen, kam es dieses Jahr erneut zu einem Teilnehmerrekord. Ca. 370 Judoka aus 37 Vereinen kamen aus Berlin, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg um sich zu messen und um Medaillen zu kämpfen. Damit ist das Pokalturnier der Stadtwerke im Land Brandenburg zu einem der größten Wettkämpfe dieser Altersklasse geworden. (mehr …)

Youngsters: Gelungener Start ins Wettkampfjahr 2016!

IMG_5844Unsere Youngsters sind heute (17.01.) nach Strausberg gereist, um dort ins Wettkampfjahr 2016 zu starten. Trotz Schneefall und teilweise glatten Straßen fanden sich alle Sportler, Eltern und Trainer pünktlich in der Wettkampfhalle ein. Mit 21 Kindern der AK U9 und U11 ging der JC90 an den Start. Für einige junge Judoka der erste Wettkampf außerhalb von Frankfurt und für viele auch das erste Kräftemessen in einer neuen Altersklasse. Trotzdem ließen sich die Youngsters davon nicht einschüchtern und gingen nach der langen Winterpause motiviert und mit Freude auf die Wettkampfflächen. (mehr …)

Youngsters: Mit neuer Gürtelfarbe ins Wettkampfjahr 2016

Unsere Youngsters können sich über ihre neuen Gürtel freuen! Viele unserer Nachwuchs-Judoka haben die Wettkampfpause genutzt und fleißig für die Gürtelprüfung geübt. Mit guten bis sehr guten Leistungen schaffte es der Großteil durch die zum Teil schon sehr schwere Techniküberprüfung. So können sich die jungen Kämpferinnen und Kämpfer nun freuen, mit einer neuen Gürtelfarbe ins Wettkampfjahr zu starten. Erster Test nach dem “Winterschlaf” wird in einer Woche bei unseren Judo-Freunden des KSC Strausberg stattfinden.

Wir gratulieren zur bestandenen Prüfung:

weiß-gelb: Nico, Christin, “Lotti”, Dominik, “Lissi”

gelb: Benjamin, Lukas

gelb-orange: Samira, Max, Maxim, Josie, Joel, Ben, Celiné

orange: Hannes, Fynn

orange-grün: Swaantje, Anna Sophie

grün: Thilo

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Youngster Eddi kämpft sich in 50 Sekunden zur Goldmedaille

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Goldmedaillen-Gewinner Eddi Harz schickt seine Gegner innerhalb weniger Sekunden von der Matte.

Am Samstag stand für unsere Youngsters die letzte große Herausforderung in diesem Jahr an – der internationale Mammut-Cup in Spremberg. 220 junge Judoka aus Brandenburg, Berlin, Sachsen, Niedersachsen und einige Teams aus Polen, Tschechien und Österreich kämpften um die Podestplätze. Durch Krankheit leider stark dezimiert, reiste das Trainerteam Wenzel/Zimmermann nur mit 13 Kindern an. So war von Anfang an klar, dass diesmal im Kampf um die Mannschaftspokale kein Wörtchen mitzureden war. Aber egal. Die jungen Frankfurter waren hoch motiviert, am Jahresende nochmal Medaillen zu gewinnen. Den Anfang machte die U9. Kampfmaschine Eddi Harz (-30kg) war der erste JC90-Kämpfer, der sein Können unter Beweis stellen musste. Und Eddi ließ nichts anbrennen. Mit sauberen Hüftwürfen schickte er einen Gegner nach dem anderen in kürzester Zeit von der Matte. Am Ende standen 4 Siege auf Eddis Konto, die er in einer Gesamtzeit von nur 50 Sekunden erkämpfte – WAHNSINN! Wir gratulieren dem U9-Youngster zu dieser tollen Leistung und zur Goldmedaille. Christin Bonack (-29kg) kämpfte ihren erst zweiten Wettkampf und hatte es als einzige Starterin mit einem weißen Gürtel sehr schwer. Zwar zeigte Christin, dass sie in ihrer kurzen Trainingszeit schon viel gelernt hatte und brachte so manche Gegnerin zum wackeln, aber am Ende reichte es leider nicht für eine vordere Platzierung. Christin kann aber trotzdem stolz auf ihre Kämpfe sein und Mut für die nächsten Turniere schöpfen. Lennart van Boekel (-23kg), unser jüngster Teilnehmer, griff seine Gegner mutig und beherzt an. Leider fehlte ihm noch die nötige Standfestigkeit, wodurch er sich meist selbst zu Fall brachte. Sein Mut wurde aber im letzten Kampf belohnt, in dem er mit einem tollen Fußwurf als Sieger von der Matte gehen konnte und es mit großer Überraschung doch noch schaffte, die Bronze-Medaille zu gewinnen.

In der AK U11 zeigte sich Josef Voroshilovskij (-40kg) sehr souverän. 4 Kämpfe konnte es für sich entscheiden und damit die Goldmedaille mit nach Hause nehmen. Ebenfalls Gold gewann Arved Hagen Hein (-46kg). Mit viel Kampfgeist gewann er auch gegen deutlich schwerere Gegner. Hedwig Werner (-26kg) “verschlief” ihren ersten Kampf. Ohne Gegenwehr lag sie innerhalb weniger Sekunden in einer Festhalte. In den nächsten Kämpfen wollte es “Hedi” besser machen. Das gelang ihr auch. Zwar fehlte ihr an diesem Tag irgendwie die nötige Energie, aber sie erkämpfte sich trotzdem drei Siege in Folge und strahlte am Ende über die gewonnene Silber-Medaille. Fynn Lobback (-34kg) gewann seinen ersten Kampf. Im zweiten Duell stand er allerdings völlig nehmen sich. Ohne anzugreifen, ließ er seinen Kontrahenten gewähren und ging als Verlierer von der Matte. Mit dem Willen, trotzdem noch eine Medaille gewinnen zu wollen, besiegte “Fynni” in der Hoffnungsrunde drei Gegner mit sauberen Techniken und erreichte so den erhofften Podestplatz 3. Auch Anna Sophie Biener (-30kg) konnte sich nach 5 Kämpfen, von denen sie 3 gewann, über Bronze freuen. Ebenfalls auf Platz 3 landeten Josie Karras, Samira van Boekel (beide -28kg) und Nick Schwenk (+46kg). Für Claas Bänsch (-35kg) reichte es, trotz tollem Beginn mit 2 Siegen, leider nicht für eine Medaille. Wie auch Lukas Bönisch ging er mit Platz 5 nach Hause.

Wir gratulieren allen Platzierten und hoffen, dass bis zum nächsten Mal die Krankheitswelle abgeebbt ist, um dann auch wieder nach den Mannschaftspokalen greifen zu können. Von der Leistung unserer Frankfurter ist das auf jeden fall möglich.

U9 Youngsters beim ERGO-Cup in Strausberg

AIMG-20151101-WA0017m frühen Samstag Morgen ging es voller Tatendrang zum 4. Ergocup nach Strausberg. Voller Energie durch die vergangenen Ferientage zeigten 8 unserer U9 Youngster pure Lust ihr Können unter Beweis zu stellen. Den Anfang machte unser jüngster Lennart van Boekel, der sogleich einen kleinen Dämpfer erfahren musste. Leider verlor er auch seinen 2. Kampf sehr ungünstig. Doch trotz der Niederlagen zeigte sich, dass Lennarts Reifeprozess mit dem Umgang der Niederlagen  gute Züge annimmt und er kämpferisch auf dem richtigen Weg ist. Maximilian Scholz, Eddi Harz und Lucien-Michel Calliebe verloren jeweils ihre Anfangskämpfe, doch anstatt  “die Flinte ins Korn zu warfen”, schöpften sie daraus eine gesteigerte Energie, die ihre Gegener zu spüren bekamen. Unser “Calli” gewann nach schon 4 Sekunden mit vollem Punkt. Die Powermädels Jasmin Müller und Lia Diana Leppert bewiesen, dass sie diesen Namen nicht zu Unrecht tragen. Beide gewannen alle ihre Kämpfe mit technischer Raffinesse und ernteten dafür nicht nur den Respekt der Gegnerinnen, sondern versetzten auch andere Trainer in Erstaunen. Joel Korthals, von Ehrgeiz getrieben, putzte alle seine Gegner regelrecht weg. Ohne das geringste Problem dominierte er in seiner Gewichtsklasse und stand zu Recht ganz oben auf dem Treppchen. Last but not least möchte ich Nico Schendel erwähnen. Drei Mal musste er sich seinen Gegnern geschlagen geben, doch zeigte er was Wille und Mut im Judo bedeuten. Immer wieder leistete er gute Abwehrarbeit und stellte seine Kontrahenten vor so einige Probleme. Mit ein wenig Feinschliff wird er diese sicher in den nächsten Wettkämpfen hinter sich lassen.

Ein riesen Dankeschön möchte ich an alle mitgereisten und mitfiebernden Eltern loswerden. Diese Begeisterung steckt Kinder und Trainer an und zeigt, das wertvolle Hand- in- Hand- Arbeiten in unserem Verein. Gratulation an alle KämpferInnen und bleibt weiter so gut am Ball (oder besser auf der Judomatte).

Nico Schendel, Lennart van Boekel, Eddi Harz und Lucien-Michel Calliebe Platz 3; Maximilian Scholz Platz 2; Joel Korthals, Jasmin Müller und Lia Diana Leppert Platz 1

Text: D. Leppert

Youngsters: Jasmin Müller nicht zu stoppen!

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Jasmin Müller erkämpfte nach 4 tollen Siegen die Gold-Medaille!

Am vergangenem Wochenende fand in Peitz der Kyoko-Pokal statt, bei dem unsere Youngsters mit einer kleinen Delegation antraten. In der Altersklasse U9 reiste Jasmin Müller als einziges Mädchen ihrer Trainingsgruppe zum Wettkampfort. Nicht nur DAS ist sehr lobenswert, sondern auch ihr sehr hoher Trainingsfleiß. Und dieser machte sich nun auch bezahlt. In ihrer Gewichtsklasse -26kg präsentierte sich Jasmin von ihrer besten Seite. Mit schönen Hüftwürfen konnte die junge Frankfurterin ihre ersten beiden Kämpfe vorzeitig gewinnen und sich einen Medaillen-Platz sichern. Gold oder Silber – das wurde im letzten Kampf entschieden. Auch dort zeigte sich Jasmin sehr souverän. Mit einem tollen Übergang Stand-Boden, nagelte sie ihre Gegnerin mit einem Haltegriff fest und ließ sie nicht mehr entkommen. Stolz nahm die JC90-Kämpferin am Ende die Gold-Medaille in Empfang und lieferte sich danach sogar noch einen offiziellen Freundschaftskampf, den sie auch noch für sich entscheiden konnte. Ebenfalls auf dem obersten Podestplatz landete “Schulterwurf-Spezialist” Lenny Seifert. Im Finale zeigte Lenny einen blitzsauberen Morote-Seoi-Nage, wie man ihn in dieser Altersklasse nur selten sieht. Für eine Überraschung sorgte auch der vielleicht jüngste Teilnehmer des Wettkampfes Lennart van Boekel (erst vor kurzem 6 Jahre alt geworden). In der U9 hat Lennart es stets mit deutlich älteren und größeren Gegnern zu tun, die auf Grund von anderen Gewichtsklassen nun auch noch um einiges schwerer waren. Doch Lennart muss offenbar gut gefrühstückt haben. Mit Mut und Kämpferherz stellte er sich seinem ersten Gegner und sorgte kurze Zeit später für riesen Jubel bei seinem Trainer Gregor Wenzel. Mit einem tollen Hüftwurf brachte er seinen Kontrahenten zu Fall, sicherte sich einen halben Punkt und setzte blitzschnell mit einer Festhalte nach, aus der sich sein Gegner nicht mehr befreien konnte. Damit schaffte Lennart einen großartigen Sieg! Auch in den nächsten zwei Kämpfen zeigte er seine bislang besten Wettkampfleistungen. Zwar reichte es zu keinem Sieg mehr, aber mit seinem Hüftwurf erzielte Lennart immer wieder Wertungen. Leider wurden seine tollen Leistungen nicht mit einer Medaille belohnt. Trotzdem kann der kleine Youngster-Kämpfer stolz sein und sich auf kommende Wettkämpfe freuen. Souverän zeigte sich auch Fynn Lobback (U11, -32kg), der seine ersten beiden Kämpfe vorzeitig gewinnen konnte. Gegen seinen ehemaligen Mannschaftskollegen ließ sich Fynn dann aber von einer Bestrafung gegen ihn irritieren und begang eine Unachtsamkeit, die er, trotz sehr guter Aktionen, nicht mehr aufholen konnte und die ihm schließlich den Sieg kostete. Mit einer zweiten Niederlage fiel Fynn auf den dritten Platz zurück. “Fynni” sollte sich davon aber nicht entmutigen lassen, sondern auf sein gutes technisches Können aufbauen und weiter fleißig trainieren. Ebenfalls zwei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto hatten am Ende Joel Korthals (-26kg) und Anna Sophie Biener (-29kg). Sie gingen, wie auch Bennet Mendel (-32kg), Maximilian Scholz (-29kg), Hannes Peiser (-42kg) und Josie Karras (-26kg), mit Bronze nach Hause. Die einzige Silber-Medaille für den JC90 erkämpfte Tobias Minack (-38kg). Seine eigentliche “Spezialwaffe” O-goshi, tauschte er diesmal gegen einen tollen Schulter-Sturz aus, mit dem er seinen ersten Gegner gleich zweimal werfen und vorzeitig siegen konnte. Im zweiten Kampf von seinem Gegner überrascht, konzentrierte Tobias sich im dritten Kampf nochmal besonders stark und erkannte blitzschnell eine passende Gelegenheit, den Gegner mit einer Haltetechnik zu bezwingen. Für Samira, Lukas (erster Wettkampf), Claas (im ersten Kampf verletzt – gute Besserung) und Calli reichte es diesmal nicht für eine Medaille. Aber mit fleißigen Training, kann das beim nächsten Mal wieder ganz anders aussehen.

Kräftemessen in Babelsberg

DSC04693Große Freude machten ihren Trainern Hedwig Werner (-26 kg) und Eddi Harz (-26kg). “Hedi” war von Turnierbeginn an hellwach und konnte alle ihre Kontrahentinnen besiegen. Im Kampf gegen eine starke tschechische Sportlerin setzte sie alle vorab getroffenen Anweisungen um und zeigte, dass sie eine clevere Kämpferin ist. Auch Eddi ließ in der U9 nichts anbrennen und konnte sich nach drei souveränen Siegen in Folge über  Platz 1 in seiner Gewichtsklasse freuen. Doch damit nicht genug. Mit Kämpferherz trat der junge Sportler auch in der Höheren Altersklasse U11 an. Dort zeigte er gegen die älteren Gegner sehr gute Kämpfe, von denen er sogar schon zwei für sich entscheiden konnte. Josie Karras, ebenfalls -26kg kämpfend, besiegte ihre Gegnerin u.a. mit einer blitzsauber herausgearbeiteten Bodentechnik, was ihr  die Bronzemedaille einbrachte. Ein tolles Turnier kämpfte auch Hannes Peiser, der die Bronzemedaile gewann. Mit tollen Würfen und konzentriertem Auftreten, konnte er viele Kämpfe gewinnen und zurecht stolz auf seine Leistung sein. In der Altersklasse U13 startete der Routinier Thilo Kalz erstmals in der höheren Gewichtsklasse -34 kg. In Beisein seiner Eltern hangelte er sich von Sieg zu Sieg. Zwar wollten seine Gegner auf seine Spezialkombination (Seoi-nage – Ko-uchi-maki-komi) heute nicht so recht fallen, dafür brillierte er mit Cleverness und guten Übergang-Stand-Boden. Am Ende reichte es für einen tollen 3. Platz. Wir gratulieren allen Medaillengewinnern und Platzierten und hoffen, dass die Tränen der Enttäuschung bei so manchen getrocknet sind. Nicht jeder Tag ist gleich und es kommen noch viele Turniere, bei denen ihr wieder zeigen könnt, was in euch steckt. Seid fleißig und mit Herz beim Training, dann wird euch der Erfolg bald wieder recht geben.

Einschulung: Die Kleinen werden langsam groß

Wir gratulieren unseren jüngsten Judoka zur Einschulung! Heute lernten sie bei der offiziellen Einschulung ihre Klassenkameraden kennen, unter denen sie hoffentlich viele Freunde finden und erhielten ihre prall-gefüllten Schultüten. Ab Montag geht es für Selina, Lennart, Nico und Dominik in die 1. Klasse – herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg & Spaß!

Youngsters in luftigen Höhen

DSC04543Zum Abschluss des Trainingslagers machten unsere Youngsters einen Ausflug in den Kletterwald Bad Saarow. Gemeinsam mit Trainern und Eltern wurden dort die höchsten Bäume erklommen und mit Seilrutschen rasend schnell von Baum zu Baum geflogen. Mit sehr viel Spaß wurde dadurch nebenbei auch Kraft, Koordination und Geschicklichkeit trainiert. Nach der 2,5-stündigen Kletterpartie wurde dann noch gegrillt und die Energiereserven mit Bratwurst, Steak und vielen leckeren Salaten wieder aufgefüllt. Ab Montag starten unsere Youngsters wieder ins reguläre Training, denn schon in 2 Wochen steht die erste Herausforderung an. Dann treten die jungen Judoka in Babelsberg beim großen internationalen Mazda Cup an, bei dem sich alle Judoka erstmalig nach den langen Sommerferien messen. Wir wünschen viel Erfolg!

Youngsters beim JC90 Japan-Workshop

DSC04467Nachdem der Japan-Workshop 2014 schon ein großer Erfolg war, wurde in dem diesjährigen Sommer-Trainingslager eine zweite Auflage dieser Aktion angeboten. Denn für das Frankfurter Trainer-Team ist es wichtig, dass ihre Schützlinge nicht nur den Judo-Sport erlernen, sondern auch Einblicke in die Kultur des Judo-Landes Japan bekommen. So freute Initiator Gregor Wenzel natürlich sehr, dass wieder viele Kinder Interesse an dieser Aktion zeigten und sich anmeldeten.

Um 15.30 Uhr begrüßten die Youngster-Trainer Susi Zimmermann, Dennis Ehrmann und Gregor Wenzel ihre jungen Judoka und führten sie in den schön hergerichteten Workshop-Raum. Mit „Die Sendung mit der Maus – Ein Japan-Spezial“ wurden die Kinder gleich in den Bann gezogen und tauchten in das weitentfernte Japan ein. So staunte so manches Kind über die ca. 2000 japanisches Schriftzeichen, die japanische Schüler lernen müssen oder über die verschiedenen Zählweisen der Japaner. Als Durstlöscher wurde dabei leckerer japanischer Tee getrunken.
Nach dem „Intro-Film“ wurden die Sportler dann erstmals selbst aktiv. Jeder erhielt seinen eigenen Papier-Fächer, den es nun zu bemalen galt. Anregungen holten sie sich von verschiedensten Japan-Heften und den Postern, die im ganzen Raum verteilt aufgehängt waren. Mit viel Geduld und Konzentration wurde so manchen Kunstwerk auf den Fächer gezaubert. Da hatten sich anschließend alle erstmal ein abkühlendes Eis verdient. Weiter ging der Workshop mit japanischer Kalligrafie. Jedes Kind versuchte den eigenen Namen auf Japanisch zu schreiben – und das natürlich traditionell mit Pinsel. Große Mühe gaben sich die JC90-Youngsters, um möglichst genau ihre Schriftzeichen zu malen. Am Ende waren alle zufrieden und freuten sich über ein schönes Andenken.
Doch der Workshop war noch lange nicht zu Ende. Zunächst wurde in einer größeren Pause eine Judo-DVD geguckt, bei der die Kids über den einen oder anderen Wurf staunten und sich wünschten, auch einmal so gut zu werden.
Der nächste Programm-Punkt hieß Origami – die japanische Kunst des Papierfaltens. Schritt für Schritt zeigten die Trainer die einzelnen Falt-Schritte, wobei manche nicht nur für die Kinder ganz schön kniffelig waren. Überrascht staunten die Youngsters über das Endprodukt. Nach dem vielen Falten hielten sie einen Papierkranich in der Hand, der sogar seine Flügel bewegen konnten! Damit wurde natürlich gleich gespielt und so mancher junge „Origami-Meister“ versuchte sich gleich in weiteren Figuren und natürlich Papierfliegern, während das Trainer-Team den letzten und vielleicht beliebtesten Programm-Punkt des Workshops vorbereiteten. Es ging an’s Sushi machen.
Mit Reis, Algenblättern, Gemüse und natürlich auch Fisch ging es an das Rollen des Sushis. Gar nicht so leicht, doch am Ende konnte sich jedes Kind über seine eigene Sushi-Rolle freuen. Geschmacklich waren sich die Kinder da nicht so einig. Manche aßen es mit Genuss und machten sich gleich nochmal eine Rolle, anderen reichte ein Probier-Biss dann aber auch völlig aus.
Eins hatten aber alle Kinder und Trainer an diesem Tag gemeinsam: Mit viel Spaß und Begeisterung wurde das Judo-Land Japan kennengelernt. Nach 3,5h ging der diesjährige Japan-Workshop zu Ende und Kinder gingen mit vielen Erinnerungen und vollen Händen nach Hause. Denn neben dem selbstmalten Fächer und dem Kalligrafie-Bild, konnte sich jeder über eine Japan-Tüte mit kleinen Souvenirs freuen. So gab es für jedes Kind z.B. ein T-Shirt, eigene Ess-Stäbchen, ein Kinderheft über Japan u.v.m.

Abschließend möchten wir uns bei folgenden Firmen und Organisationen recht herzlich bedanken, die uns mit vielen Materialen und Souvenirs unterstützt haben und ohne deren Hilfe der Japan-Workshop so nicht hätte stattfinden können!
Vielen Dank an: Die Japanische Botschaft in Berlin, die Deutsche Sport-Jugend um Kaori Miyashita, der Fluggesellschaft „All Nippon Airways“ (ANA), der Japan Externa Trade Organisation (JETRO) Berlin und der Japanischen Fremdenverkehrszentrale (JNTO) in Frankfurt. – Danke!

Wir verabschieden uns mit Sayonara – Auf Wiedersehen. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!

Judo-Show & Erdgasbus-Ziehen beim Hansestadtfest

IMG_4487Seit Freitagnachmittag läuft im Stadtzentrum das alljährliche Hansestadtfest “Bunter Hering”. Wer gestern (Samstag) dort unterwegs war, hatte die Möglichkeit, gleich 2x unseren Judo-Club 90 e.V. in Aktion zu sehen. Den Anfang machten unsere Youngsters, die zusammen mit unseren Sportschülern des JC90 eine kleine Judo-Show den vielen Zuschauern zeigten. Angeleitet von Trainer und Jugendwart Gregor Wenzel und moderiert von unserer ehemaligen Vize-Weltmeisterin und Europameisterin Susi Zimmermann wurde neben der Fallschule und vielen verschiedenen Wurftechniken, auch von unseren Judoka gezeigt, wie das Ganze in einer Wettkampf-Situation aussieht. Das Highlight unserer Show war die Demonstration der Selbstverteidigung von unserem 5-jähriger Lennart v. Boekel, der den angreifenden Sportschüler Max Gubernus gekonnt auf die Judo-Matte warf und dafür großen Jubel von den Zuschauern erhielt.

Wir möchten uns ganz herzlich bei den Verantwortlichen des Stadtfestes bedanken, die uns den Auftritt relativ kurzfristig ermöglichten, sowie bei den vielen Zuschauern, die uns anfeuerten und applaudierten. Ein großes Dankeschön natürlich auch an unsere Judoka des Youngster-Teams und der Sportschule, die bei der Show mitwirkten und bei den Eltern und Großeltern, die sich für ihre Kinder Zeit nahmen und tolle Fotos machten.

IMG_4481Am Nachmittag (ca. 18 Uhr) begann dann das 7. Erdgasbus-Ziehen der Stadtwerke Frankfurt (Oder). Wieder wurden viele Vereine von den Stadtwerken eingeladen, um sich zu messen. Ziel war es, den 11,5t schweren Bus möglichst schnell 30m zu ziehen. Dabei durfte jedes Team maximal aus 5 Sportlern bestehen. Dieses Jahr gingen an den Start: 1. FC Frankfurt (Fußball), RSV Hansa 90 (Ringen), FRC 90 (Radsport), FHC (Handball), zwei Teams des SV Armwrestlings und natürlich unser Judo-Club 90-Team. Unser Team bestand in diesmal aus Oliver Lodtka, Toni Grohn, Paul Soch, Nick Bobrowski und Robert Strohschein. Angefeuert von vielen Vereinsmitgliedern setzte unser Team den schweren Bus mit aller Kraft in Bewegung und zog ihn in einer Zeit von 10,85 Sekunden ins Ziel. Großer Jubel, denn erstmals wurde eine Zeit von unter 11 Sekunden beim Erdgasziehen erreicht. Die Favoritenteams der Armwrestler konnten allerdings nochmals diese Zeit unterbieten und schafften es in unglaublichen 10,62 Sekunden. Ihr zweites Team zog den Bus in 10,82 Sekunden und sicherte sich denkbar knapp vor unseren Judo-Team den zweiten Platz. Wir sind dennoch sehr stolz auf unser Team, das einen sehr guten 3. Platz erreicht hat und alle Sportarten, außer Armwrestling,weit hinter sich gelassen haben. Und das, obwohl sie am Vormittag noch beim Ranglistenturnier in Strausberg aktiv waren und mit viel körperlichen Einsatz dort fantastische Ergebnisse erzielten: Oliver Lodtka (1. Platz), Toni Grohn (2. Platz), Nick Bobrowski und Robert Strohschein (3. Platz), Paul Schäfer (5. Platz). Bericht dazu folgt.

Swaantje Werner gewinnt Intern. AT Cup in Leipzig

Am Sonntag (21.06.) fand erstmalig der internationale AT-Cup in Leipzig statt. 380 Judoka aus Deutschland, Russland, Tschechien, Litauen und Österreich gingen an den Start. Unsere Youngsters des Judo-Club 90 Frankfurt (Oder) e.V. reisten mit den zwei Vereinsbussen schon Samstagvormittag an. Für viele Frankfurter eine ganz besondere Erfahrung, denn erstmals mussten die Eltern zu Hause bleiben und es ging nur mit den Trainern Susi Zimmermann, Kristin Büssow, Dennis Ehrmann und Gregor Wenzel auf die Reise. Mit den Judo-Freunden des JC Leipzig wurde der riesige und beeindruckende Zoo erkundet, bevor es zu einer lockeren Trainingseinheit auf die Judo-Matte ging, wo auch ein Team aus Tschechien dazu stieß. Gemeinsam klang der Tag mit selbstgemachten Hotdogs und anderen Köstlichkeiten aus. Übernachtet wurde im Schlafsack auf der Judo-Matte und das klappte auch ohne Eltern super! Großes Lob an die jungen Sportler.

DSC03784Am nächsten Morgen setzte sich das Frankfurter Team dann Richtung Wettkampfhalle in Bewegung. Auf 5 Matten kämpften die Altersklassen U10 und U12 um die Medaillen. Die größte Freude und die lautesten Jubelrufe bescherte Swaantje Werner (U12, -40kg). Vielleicht noch etwas müde vom mehrstündigen Warten auf ihren ersten Kampf, lag sie zur Halbzeit mit 3 Wertungen zurück. Doch Swaantje kämpfte sich zurück und schaffte es zum Ende hin den Kampf noch zu drehen und als Gewinnerin die Matte zu verlassen. Im zweiten Kampf war die Frankfurterin dann von Anfang an hellwach und griff beherzt und mutig an, was ihr verdient einen kleinen Punktevorsprung verschaffte. Aber auch ihre Gegnerin konnte einige gute Angriffe durchführen, die Swaantje ins Fallen brachte. Doch sie konnte sich im letzten Moment noch, zur Freude ihrer mitfiebernden Trainer, auf den Bauch drehen. So hatte die Frankfurterin auch ihren zweiten Sieg in den Taschen und zog überraschend, als einzige des Frankfurter Teams ins Finale ein. Dort wurde es dann richtig spannend, denn beide Kämpferinnen lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe. Swaantje Werner schaffte die erste Wertung zu erzielen, doch kurze Zeit später konnte ihre Kontrahentin ausgleichen. Der Kampf näherte sich dem Ende, immer noch stand es unentschieden und es schien auf eine Kampfrichterentscheidung hinauszulaufen. Aber in der letzten Sekunde führte die gegnerische Kämpferin eine verbotene Handlung durch, was zu einer Bestrafung führte. Unter riesigen Jubel aller Frankfurter, wurde der Sieg damit Swaantje Werner zugesprochen, die dank ihrer tollen kämpferischen Leistung, erstmalig in ihrer Judo-Laufbahn, auf dem obersten Podestplatz klettern konnte und sich über Goldmedaille, Pokal und Urkunde riesig freute.

Ebenfalls zu loben ist die Leistung von Thilo Kalz (U12, -31kg), der in den letzten Monaten einen großen Schritt nach vorn gemacht hat. Souverän kämpfte er sich ins Halbfinale, das er leider knapp und etwas unglücklich verlor. Doch im kleinen Finale nutzte Thilo alle Energiereserven, die ihm zur Verfügung standen. Mit großem Kämpferherz sicherte er sich die Bronze-Medaille. Ebenfalls auf dem 3. Platz landeten Eddi Harz (U10, -28kg), Lenny Seifert (U10, -24kg), Josef Voroshilovskij (U12, -43kg) und Leni Löffler (U12, -30kg). Leni musste sich auch ihrer Teamkollegin Anna Sophie Biener geschlagen geben, die damit eine Silber-Medaille in Empfang nehmen konnte.

Für Bennet, Tobias, Fynn, Hedwig, Samira, Johanna und Lennart reichte es diesmal zwar nicht für eine Medaille, dennoch zeigten die Frankfurter Judoka viele gute Ansätze, schafften es auch mehrere Kämpfe zu gewinnen und werden bestimmt ihre nächsten Chancen nutzen. Wenn es einen Tapferkeitspreis gegeben hätte, wäre es bestimmt an unseren Lennart van Boekel gegangen. Obwohl erst 5 Jahre alt, wollte er unbedingt am Wettkampf teilnehmen und stellte sich bis zu 4 Jahre älteren Sportlern. Zwar hat es nicht für einen Sieg gereicht, doch er zeigte sehr gute Angriffe und brachte seine Gegner mächtig ins Wackeln. Hut ab für diesen Mut.

Es ist geplant, die Vereins-Freundschaft mit dem JC Leipzig weiter auszubauen. Ein Gegenbesuch der Leipziger Nachwuchssportler steht an. Wir freuen uns darauf!

JC90-Youngsters schaffen Sensation beim größten Nachwuchsturnier Europas!

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Mit neuen T-Shirts und Teilnehmer-Ausweisen geht die Reise los!

38 Nationen, über 300 angemeldete Vereine und 1400 Teilnehmer – Im niederländischen Venray fand am Wochenende (30./31.05.) das größte Nachwuchsturnier Europas statt, das schon innerhalb einer Woche nach Anmelde-Start komplett ausgebucht war.
Unsere Youngsters des Judo-Club 90 Frankfurt (Oder) e.V. hatten Glück und konnten sich dank rechtzeitiger Anmeldung genügend Startplätze für diesen Wettkampf sichern, bei dem neben Europäischen Teams, sogar Vereine aus Indien, V.A.E. und den USA am Start waren.
Schon einige Wochen vor Turnier-Start fing eine besondere Vorbereitung für unsere Frankfurter Sportler an, denn in Holland wird mit anderen, internationalen Regeln gekämpft, an die sich die deutschen Judoka erst einmal gewöhnen mussten.

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Lennart unser Bus-Fahrer

Am Freitag (29.05.) war es dann endlich soweit. Pünktlich um 7 Uhr fuhr der große Reise-Bus auf das Gelände des Frankfurter Olympia-Stützpunktes vor. Die jungen Judoka konnten sich gleich doppelt freuen. Nicht nur, dass sie wegen der langen Anreise von der Schule freigestellt wurden. Sie erhielten vor der Abreise auch noch ein frisch bedrucktes „Holland-Fahrt“-Shirt, sowie einen personalisierten Teilnehmer-Ausweis und ihr eigenes Reise-Heft mit Infos, Spielen und Rätseln. Nach staufreien 8h Fahrt, inklusive einiger Zwischenstopps, erreichte die JC90-Delegation das Hotel in Willich (NRW). Doch der Aufenthalt war nur von kurzer Dauer, denn es ging sofort weiter zur 65km entfernten Wettkampfhalle nach Venray. Dort fand das offizielle Wiegen der Sportler statt. Während der etwas längeren Wartezeit an der Waage, wurden bereits erste Vereins-Freundschaften geschlossen. Mit einem Trainer aus Griechenland gab es ein Gespräch über gemeinsame Trainingslager und Wettkämpfe. Dank Austausch der Visitenkarten, werden wir in Kontakt bleiben.

Nach dem Wiegen wurden dann die knurrenden Mägen in einem kleines Restaurant reichlich gefüllt, bevor es zurück ins Hotel ging und für die Kinder ab ins Bett. Schließlich sollten alle am nächsten Tag fit sein, für die Kämpfe. Trainer und Eltern ließen den Abend noch gemeinsam in gemütlicher Runde ausklingen.
Nach einem ordentlichen Hotel-Frühstück setzte sich Samstag dann der Reisebus wieder in Richtung Venray in Bewegung. Jeden Kilometer, den der Bus der Judo-Halle näher kam, stieg die Aufregung – nicht nur bei den Kindern. Auch die Erwachsenen waren gespannt, wie der Tag verlaufen und ob organisatorisch alles klappen wird. Das Motto für unsere jungen Frankfurter glich dem Olympischen Gedanken: „Teilnahme ist alles und eine einzige Medaille zwar ein großer Wunsch, aber auch eine Sensation.“ Dem Trainer-Team Susi Zimmermann & Gregor Wenzel ging es vorrangig darum, dass die Sportler Erfahrungen sammeln und die Chance bekommen, an einem so riesigen Turnier teilzunehmen. Außerdem sollte durch die gemeinsame Fahrt der Zusammenhalt noch mehr gestärkt werden.

Erwärmung ist im vollen Gange

Erwärmung ist im vollen Gange

Besonders die Kinder staunten nicht schlecht, als sie die Wettkampfhalle betraten und die riesige Wettkampffläche mit 8 großen Judo-Matten sahen. Sofort begann die Erwärmung und die zum Teil erst 7-jährigen Frankfurter fanden sich innerhalb weniger Sekunden zwischen Teams verschiedenster Nationen wieder. Die mitgereisten Eltern konnten ihre Schützlinge von der Tribüne aus beobachten, denn zur Wettkampffläche hatten nur Trainer und Sportler Zugang.
Pünktlich um 9.30 Uhr wurde das 41. Internationale Judo Turnier in Venray eröffnet und die ersten Kämpfe der Altersklasse U10 begannen. Unser aktueller Süd-Ost Brandenburger Meister Lenny Seifert hatte in seiner Gewichtsklasse -24kg gleich den ersten Kampf. Hier stand ihm ein Niederländer gegenüber. Lenny zeigte von Beginn an, dass er hellwach und gefährlich ist. Kurz nach Kampfbeginn konnte er bereits eine große Wertung durch eine tolle Wurfkombination erzielen. Aber auch sein Gegner kämpfte aggressiv und sorgte für einige gefährliche Aktionen, denen Lenny aber im letzten Moment noch entgehen konnte. Mit einer erneuten Kombination von Eindrehtechnik und Fußwurf machte Lenny den Sack zu und erzielte mit viel Jubel von der Tribüne den ersten Sieg für die Frankfurter. Dank eines Freiloses stand Lenny nun bereits im Halbfinale. Auch hier machte er tolle Angriffe mit seiner Spezialtechnik. Doch kurz vor Kampfende wurde ein erneuter Angriff von seinem Gegner spektakulär gekontert, wodurch Lenny verlor und die sichere Sensation einer Medaille erst einmal aus der Hand gab.

Final-Halle

Final-Halle

Bronze-Medaille oder 5. Platz – das hing von dem letzten Kampf ab. Dieser wurde, wie alle Medaillen-Kämpfe, in einer separaten „Final-Halle“ durchgeführt.
Die abgedunkelte Halle, in der allein die Mattenfläche beleuchtet war, jeder Kampf mit Musik und Licht-Show eröffnet wurde und es eine große Live-Übertragungs-Leinwand gab, sorgte für eine unglaubliche Atmosphäre und auch etwas mehr Aufregung bei den Kämpfern. Doch Lenny ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. Mit vielen guten Angriffen hatte er seinen Gegner stets unter Kontrolle und erzielte kurz vor Kampfende die entscheidende Wertung. Trainer und Eltern konnten es nicht fassen – Lenny Seifert schaffte tatsächlich die Sensation und holte eine Bronze-Medaille für den Judo-Club 90 Frankfurt (Oder)!
In der Haupthalle waren die Wettkämpfe im vollen Gange. Mit Hedwig Werner, Samira van Boekel und Josie Karras schickte der JC90 in der Gewichtsklasse -25kg gleich drei Sportlerinnen ins Rennen. Das Trio startete sehr gut ins Turnier. Samira gewann mit toller kämpferischer Leistung zwei Kämpfe, verpasste aber nach der zweiten Niederlage das kleine Finale und landete auf einen tollen 7. Platz, auf den die noch junge Sportlerin sehr stolz sein kann. „Hedi“ und Josie sorgten für riesen Jubel, denn nach zwei Siegen und nur einer Niederlage auf dem Zettel, standen sich beide in der Final-Halle im Kampf um Platz 3 gegenüber. Für die JC90-Delegation war das nun die zweite Sensation, denn sie brachten mit Sicherheit eine weitere Bronze-Medaille mit an die Oder-Stadt. Das Trainer-Team konnte sich entspannt den Kampf zwischen den beiden Kämpferinnen ansehen, den die erfahrenere Hedwig Werner am Ende für sich entschied und sich über die riesige Bronze-Medaille freuen konnte.
Fynn Lobback (-30kg), einer der stärksten und technisch besten Kämpfer in den Reihen der JC90-Youngsters, erwischte eine der stärksten Gewichtsklassen dieser Altersklasse. Im ersten Kampf zeigte Fynn, dass das vorherige Lob vollkommen gerechtfertigt war. Mit vielen verschiedenen Techniken brachte Fynn seinen Gegner zum wackeln, bevor er ihn mit einem blitzsauberen Innenschenkelwurf mit vollem Punkt von der Matte schickte. Auch in den nächsten beiden Kämpfen zeigte Fynn gute Angriffe. DSC_0022Doch leider fehlte stets der letzte Tick, der seine Gegner zum Fallen hätte bringen können. Im Gegenzug nutzten seine Gegner die vielen Angriffe aus, um den Frankfurter Sportler zu kontern, was Fynn letztendlich beide Siege kostete. Fynn kann trotzdem stolz auf seine kämpferische Leistung und den erzielten 7. Platz sein. In der Gewichtsklasse -36kg kämpfte Emma-Sophie Syring für den JC90. Auch sie zeigte, dass sich das viele Training gelohnt hat, denn in ihren ersten beiden Kämpfe konnte Emma souverän durch Würfe und Festhalte gewinnen. Zwei starke Kontrahentinnen aus Tschechien und Lettland musste sich Emma dann geschlagen geben. Da in dieser Gewichtsklasse im Poolsystem, also jeder gegen jeden, gekämpft wurde, mussten nun die Unterpunkte gezählt werden, um die Platzierungen zu bestimmen. Gespannt standen Emma, Trainer und Eltern am Ende bei der Siegerehrung, in der Hoffnung, dass es vielleicht für eine Medaille gereicht hat. Und tatsächlich! Dank der zwei gewonnen Kämpfe, landete Emma auf Rang drei und holte gleichzeitig die dritte Medaille für die Frankfurter! Einen ähnlichen Kampfverlauf zeigte Leni Löffler in ihrer Gewichtsklasse -29kg. Auch sie ging bei ihren ersten beiden Kämpfen als Siegerin von der Matte. Das Trainer-Team konnte es kaum glauben, als sie am Ende auf Platz 3 landete und eine weitere Medaille zum guten Ergebnis beisteuerte. Für Maximilian Scholz und Moritz Kämmer, die beiden jüngsten in den Reihen der Frankfurter, hieß es Erfahrung sammeln. Beide sahen sich in ihrer Gewichtsklasse -27kg deutlich erfahreneren Gegnern gegenüber. Ein großes Lob für ihren Mut, den sie bei ihren Kämpfen aufbrachten, auch wenn es am Ende für keinen Sieg gereicht hat. Wenn beide weiter fleißig trainieren, sieht`s im nächsten Jahr bestimmt anders aus!
Unsere schweren Jungs (+42kg) Nick Schwenk und Lucas Deutschländer, der, wie sich später herausstellte, mit gebrochenen Arm kämpfte – toller Kampfgeist und gute Besserung -, standen sich am Ende im kleinen Finale gegenüber. Hier wollte sich keinen von beiden so schnell geschlagen geben. Die Entscheidung mussten daher die Kampfrichter fällen.. Dank einem Hauch mehr Offensive, wurde der Sieg Lucas zugeschrieben. Mit großer Freude feierte er den Gewinn seiner Bronze-Medaille. Nick landete so auf Rang 5. Swaante Werner (-40kg) und Sarah-Michelle-Kantwerk (-48kg) sahen sich beide deutlich erfahreneren Gegnerinnen gegenüber und mussten mit Techniken zurechtkommen, die ihnen noch weitgehend unbekannt sind. Beide gaben ihr Bestes und machten es den Gegnerinnen so schwer wie möglich. Am Ende reicht es aber nur zur Erfahrungssammlung.
Für die größte Sensation des Tages sorgte Arved Hagen Hein (-42kg). Er stand sofort im Finale und traf dort auf starken Judoka aus Tschechien. Nach holländischen Regeln wird in diesem Fall im Finale aber nach einem „Best of Three“ gekämpft. Also 3 Kämpfe und wer zweimal gewinnt hat die Goldmedaille. Arved standen also drei schwere Kämpfe bevor. Im ersten Kampf nutzte er die Regel des um den Kopf fassens, was in Deutschland verboten ist, gut aus und kontrollierte seinen Gegner. Mit mehreren Hüftwürfen konnte Arved Wertungen erzielen und damit den ersten Kampf für sich entscheiden und seinen Gegner unter Druck setzen. Im zweiten Kampf blieb Arved seiner Linie leider nicht treu. Immer wieder verlor er seinen Griff und ließ seinen Gegner zu Angriffen kommen, der letztendlich auch damit erfolgreich war und den zweiten Kampf gewann. Damit stand es 1 zu 1 und der letzte Kampf entpuppte sich als echtes spannendes Finale. Wieder hatte Arved Schwierigkeiten, seinen Griff durchzusetzen. Erst in den letzten Sekunden gelang ihm der entscheidende Angriff und somit der Sieg. Damit schaffte er das Unglaubliche und holte zum Jubel des gesamten Teams Gold und erweiterte die Frankfurter Medaillen-Sammlung.
Mit dem olympischen Gedanken angereist und am Ende 6 x Edelmetall im Gepäck – damit hatte nun wirklich keiner gerechnet.
Beide Trainer sind mega stolz auf euch alle.
Bedanken möchten wir uns natürlich noch beim Busfahrer, der uns die viiiielen Kilometer sicher chauffierte.DSC_0158

Youngsters auch am Feiertag fleißig

Viele nutzten den heutigen 1. Mai-Feiertag, um sich bei dem schönen Wetter zu erholen und das verlängerte Wochenende in vollen Zügen zu genießen. Doch ein paar fleißige Youngsters nahmen das Angebot ihrer Trainer an, und waren in der Judo-Halle aktiv. Schließlich stehen für die Kinder die ersten Meisterschaften ihrer Judo-Karriere an und viele liebäugeln mit einem Platz auf dem Podest. Natürlich sollte das Training, besonders an einem eigentlichen Feiertag, den Kindern besonders viel Spaß machen. Nach einer tollen Fußball-Partie, wurde ein Parcour zur Förderung der Kondition und Koordination aufgebaut, den die Sportler mit viel Spaß, aber auch mit einigen Schweiß-Tropfen absolvierten. Am Ende freuten sich sowohl Kinder, als auch Trainer und Eltern über einen leckeren Kuchen und Gummibärchen (gesponsert von den Youngsters Lenny und Jasmin).

Wir hoffen, dass sich der Trainings-Fleiß bei den kommenden Meisterschaften und anderen Wettkämpfen auszahlt und wünschen in diesem Sinne unseren Youngsters VIEL ERFOLG!

19 Medaillen für die Youngsters des Judo-Club 90 e.V.

DSC03246An diesem Sonntag (26.04.) fuhren die Youngsters des Judo-Club 90 e.V. zum „Pokalturnier der Jugend“ nach Großräschen. Bedingt durch eine längere Wettkampfpause, waren alle Frankfurter Sportler noch gewillter und motivierter als sonst, wieder bei der Medaillenvergabe mitreden zu wollen. Gekämpft wurde in den Altersklassen U9, U11 und U13. Mit 290 Judoka, aus 26 Vereinen, war das zum 19. mal stattfindende Pokalturnier sehr stark besetzt. Für die Frankfurter Kämpfer bildete das Turnier die Generalprobe für die kommenden Kreis- und Landesmeisterschaften und das Trainer-Team um Gregor Wenzel & Susi Zimmermann wollte sehen, wie das im Training gelernte nun unter Wettkampfbedingungen umgesetzt wird.
Mit insgesamt 22 Athleten, stellte der Judo-Club 90 e.V. ein schlagkräftiges Team. Den Anfang machten die Sportler der Altersklasse U9. Hier zeigte allen voran Tobias Minack, dass er im Training fleißig und zu den Besten seiner Gewichtsklasse zählen möchte. In all seinen Kämpfen konnte Tobias seine Gegner mit sauberen Hüftwürfen vorzeitig bezwingen und sicherte dem Judo-Club 90 e.V. verdient die erste Gold-Medaille, sowie 7 Punkte für die Mannschaftswertung. Auch Eddi Harz konnte ein weiteres Mal Gold mit nach Hause nehmen. Er siegte in seiner Gewichtsklasse schon nach wenigen Sekunden mit einem sauberen Fußwurf. Mit den Silber-Medaillen von Jasmin Müller, Bennet Mendel und Joel Korthals konnten weitere wichtige Punkte für die Mannschaftswertung gewonnen werden. Alle drei zeigten in ihren Kämpfen viel Willensstärke und gute Techniken. Nur sehr knapp, durch kleinere Unachtsamkeiten, verpassten sie Gold. Ein großes Lob gilt Lennart van Boekel. Der erst 5-jährige Frankfurter kämpfte mutig und beherzt gegen teilweise 3 Jahre ältere Judoka der AK U9. Natürlich fehlte es da dann etwas an Kraft und Erfahrung, aber seine guten Angriffe können ihn selbstbewusst in die Zukunft schauen lassen.
In der Altersklasse U11 feierte nach sehr langer Verletzungspause Arved Hagen Hein sein Comeback auf der Wettkampffläche. Erst letzte Woche wieder ins Training eingestiegen, wollte er sich gleich mal bei diesem Turnier testen. Und er hatte Erfolg. Mit viel Biss und tollen Techniken, überraschte Arved nicht nur seine Gegner, sondern auch Trainer und Eltern. Nach drei Siegen in Folge landete der JC90-Kämpfer ganz oben auf dem Podest. Auch Hannes Peiser war an diesem Sonntag nicht zu schlagen. Einen Gegner nach dem anderen schickte er von der Matte und freute sich am Ende auf eine langersehnte Gold-Medaille. Lenny Seifert ließ sich von seiner Favoritenrolle nicht unter Druck setzen. Gewohnt souverän bezwang er seine Gegner und ließ alle Frankfurter jubeln, als er auf den obersten Podestplatz kletterte. Sehr stolz auf ihre Leistungen kann auch Leni Löffler sein. Nach tollen Siegen scheiterte Leni nur knapp an ihrer vierten Gegnerin. Die Silber-Medaille sollte ihr Mut machen für die kommenden Wettkämpfe. Fynn Lobback und Niclas Pirke bezwangen in der Vorrunde ihre Gegner nahezu problemlos. Fynn mit tollen Wurftechniken und Niclas als „Bodenfuchs“ mit sehr gut herausgearbeiteten Festhalten. Leider scheiterten beide etwas unglücklich im Halbfinale. So landeten sie auf dem jeweils 3. Platz.
Eine weitere Medaillen-Hoffnung für den Judo-Club 90 e.V. war der U13-Sportler Thilo Kalz. Ihm stand gleich im ersten Kampf der starke Frankfurter PSV-Sportler Tommy Wendland gegenüber. Aber Thilo war von Anfang an hell-wach. Mit seinem gut durchgesetzten Griff kontrollierte er seinen Gegner und konnte immer wieder sehr gute Angriffe durchführen, was ihm letztendlich den Sieg brachte. Mit einem sauberen O-soto-gari (Fußwurf), bezwang Thilo auch seinen zweiten Kontrahenten. Nun ging es um Gold oder Silber. Denn auch sein letzter Gegner konnte zuvor alle Kämpfe für sich entscheiden. Doch Thilo ließ keinen Zweifel daran, dass er heute der beste Sportler der Gewichtsklasse war. Nach einem guten Wurfansatz arbeitete der JC90-Kämpfer im Boden einen Arm-Hebel heraus, den seinen Gegner zur Aufgabe zwang und bei seiner Trainerin Susi Zimmermann zu lautstarkem Jubel führte.
Nun hieß es Daumen drücken für die Pokalwertung. Hat es für einen Platz unter den besten drei Vereinen und somit für einen Mannschaftspokal gereicht? Trainer und Eltern waren sich auf Grund der starken Konkurrenz und Quantität anderer Vereine nicht sicher. Umso größer war der Jubel bei Allen, als der Judo-Club 90 e.V. auf dem zweiten Platz landete – dicht hinter den starken Sportlern von Asahi Spremberg, aber noch vor den innerstädtischen Kontrahenten des PSV Frankfurt. So endete mit strahlenden Gesichtern und insgesamt 19 Medaillen ein langer und harter Wettkampftag. Alle Sportler können stolz auf ihre Leistungen sein und selbstbewusst der kommenden Kreismeisterschaft in zwei Wochen entgegenschauen.

Ergebnisse:

1. Platz: Arved Hagen Hein, Hannes Peiser, Lenny Seifert, Thilo Kalz, Tobias Minack, Eddi Harz
2. Platz: Bennet Mendel, Nick Schwenk, Joel Korthals, Claas Bänsch, Leni Löffler, Jasmin Müller
3. Platz: Fynn Lobback, Lucas Deutschländer, Niclas Pirke, Josie Karras, Emma-Sophie Syring, Samira van Boekel,
Hedwig Werner
5. Platz: Lennart van Boekel, Swaantje Werner, Aran Mann

 

 

Text: Wenzel

Fotos: Müller, Wenzel

Judo wird zur Outdoor-Sportart!

War das heute ein herrliches Wetter! Blauer Himmel & Sonnenschein bei 20°C. Um die Sonnenstrahlen genießen zu können, wurde das Judo-Training der Youngsters heute kurzer Hand nach draußen verlegt. Und so absolvierten die jungen Judoka auf der Tartan-Bahn ihr Technik-Training, während die (Groß-)Eltern sich sonnten. Ein schöner Abschluss für das Ferien-Training.

Auch der Nachwuchs bleibt am Wochenende nicht untätig!

Auf Grund einer etwas längeren Wettkampfpause, trafen sich die JC90-Youngsters heute Vormittag in der Judohalle, um einen Trainingswettkampf zu absolvieren. In gewichtsnahen Gruppen eingeteilt, kam jeder Sportler auf mindestens vier Kämpfe. Das Trainer-Team Susi Zimmermann, Kristin Büssow und Gregor Wenzel, sowie die vielen Eltern, die Ihre Kinder anfeuerten, konnten viele spannende Kämpfe und tolle Würfe sehen. Bei der abschließenden Siegerehrung staunten die jungen Judoka nicht schlecht, als ihre Leistungen sogar mit Medaillen gewürdigt wurden.
Ein wirklich gelungener Trainingswettkampf, der in Zukunft sicher wiederholt wird. Bedanken möchten wir uns natürlich auch bei den Eltern, die am Wochenende Zeit gefunden haben, um mit ihren Kindern in die Judohalle zu kommen – Danke!!!

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Die Youngsters sind sich einig: Olympische Spiele in BERLIN!

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Endlich Weiß-gelb-Gurt!!!

Heute traten unsere Weiß-Gurte der U9-Youngsters die ersehnte Prüfung zum weiß-gelben Gürtel an. Nach vielen Wochen Vorbereitung mussten die jungen Judoka nun vor dem Prüfer Adrian Markov zeigen, was sie schon alles können. Anfangen dufte oder musste Samira van Boekel. Doch das machte ihr überhaupt nichts aus. Ohne sich die geringste Aufregung anmerken zu lassen, demonstrierte sie sehr sauber und ordentlich die geforderten Techniken. Außerdem sind die guten Prüfungsleistungen von Ryan Thiel, Ryan Leppert, Aran Mann und Tobias Minack besonders hervorzuheben. Auch unser jüngster Sportler Lennart van Boekel stellte sich mit seinen grade einmal 5 Jahren der Prüfung. Klein aber Oho – das trifft wohl am besten auf Lennart zu. Denn er überzeugte Trainer und Prüfer mit tollen Techniken. Leider ist Lennart noch etwas zu jung, um den weiß-gelben Gürtel tragen zu dürfen. Doch seine guten Leistungen wurden mit einem DJB-Judo-Aufnäher belohnt. Lennart stellt sich im Sommer, wenn er alt genug ist, erneut der Prüfung. Die erst kürzlich in die U9-Gruppe gewechselte Anni Schütze traute sich zwar Anfangs noch nicht die Prüfung zu, nahm dann aber all ihren Mut zusammen und zeigte was sie konnte. Am Ende hat sich ihr Mut bezahlt gemacht, denn mit einer sehr guten Leistung bestand auch Anni die Prüfung zu weiß-gelben Gürtel. Mit  glücklichen Gesichtern und stolzen Eltern konnten alle Prüflinge die Judo-Halle verlassen und dürfen ab sofort den neuen Gürtel tragen.

Wir gratulieren zur bestandenen Prüfung:

Samira van Boekel und ihr Bruder Lennart, Anni Schütze, Ryan Thiel, Ryan Leppert, Noel Kons, Aran Mann, Tobias Minack, Paul Winkelmüller, Lucien-Michel Calliebe, Joel Korthals, Robert Steinkamp und Kevin Ulrich.

Ein großes Dankeschön geht an den Prüfer Adrian Markov, der sich die Zeit genommen hat, die jungen Sportler zu prüfen. Auch bei den Eltern und Großeltern, die mit den Kindern zu Hause das Prüfungsprogramm und die Theorie geübt haben, möchten wir uns bedanken. Und ein weiteres Dankeschön geht an das komplette Trainer-Team – an Kristin Büssow, Dennis Ehrmann, Daniel Leppert, Susi Zimmermann und Gregor Wenzel, die alle auf der Judomatte dazu beigetragen haben, dass die Kinder die ersten Judo-Techniken gelernt haben.

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Jubel über das Bestehen der Prüfung! – Foto Leppert

8x Gold in Babelsberg – So schön ist Judo!

Für eine großartige Überraschung sorgten die JC 90-Youngsters am Samstag in Potsdam/ Babelsberg. Nachdem am vergangenen Wochenende die Anfänger erfolgreich auf Medaillenjagd gingen, zeigte nun unser routiniertes Wettkampf-Team der Altersklassen U9/ U11 und U13 wie das mit dem Siegen geht. 16 Kinder um das Trainergespann Gregor Wenzel und Susi Zimmermann waren bis in die Haarspitzen motiviert und wollten das im Training gelernte nun auf die Tatami (Judomatte) bringen. Den Anfang machte der achtjährige Eddi Harz (-27 kg). Er beeindruckte seine Gegnerschaft nicht nur mit seinem gelb-orangenen Gürtel, sondern auch mit seinem selbstbewussten Auftreten. Nachdem sein Vater ihn noch letzte Tipps gab, ließ er im Kampf keinen Zweifel an seinen Wettkampfqualitäten aufkommen. Er gewann alle seine Kämpfe vorzeitig und sicherte sich zum wiederholten Male Gold. Sadie Guth (-31 kg) erwischte ebenfalls einen tollen Tag und belegte nach guten zweiten und dritten Plätzen in der Vergangenheit diesmal Platz 1. Komplementiert wurde das hervorragende Ergebnis durch einen zweiten Platz von Joel Korthals (-23 kg) und einen dritten Platz durch Maximilian Scholz (-26kg).

In der Altersklasse U11 überzeugten besonders Ben Trinkhaus (-34 kg), Fynn Lobback (-30 kg) und Emma-Sophie Syring (-36 kg), die alle ihre Kämpfe für sich entscheiden konnten und somit verdient ein Stück Gold mit nach Hause nahmen. Große Freude machte auch Lenny Seifert (-23 kg) seiner Trainerin, denn nach seinem verloren Auftaktkampf gewann er mit Herz und technischen Raffinessen seine weiteren Begegnungen, was ihm Silber einbrachte.

Thilo Kalz vertrat als einziger in der Altersklasse der unter 13-jährigen die Farben des JC 90 Frankfurt (Oder), da seine Trainingskameraden durch Krankheit absagen mussten. Doch er tat dies sehr überzeugend und steuerte nach zwei Siegen und einer Niederlage noch eine Silbermedaille zum sehr guten Mannschaftsergebnis bei.

Mit dieser Medaillenflut hatte keiner im Team gerechnet und so war die Freude über diese Überraschung besonders groß. Als Grund für diesen Erfolg muss neben dem tollen Einsatz der Kinder auch die Neuaufstellung der Jugendabteilung des JC 90 angeführt werden. So können wir uns glücklich schätzen den routinierten Bundesligakämpfer und Studenten Dennis Ehrmann als Übungsleiter für die Trainingsgruppe der U11 und U13 gewonnen zu haben.

U9

Platz 1: Sadie Guth (-31 kg), Eddi Harz (-27 kg)

Platz 2: Joel Korthals (-23 kg)

Platz 3: Maximilian Scholz (-26 kg)

U11

Platz 1: Emma-Sophie Syring (-36 kg), Maxim Bernwald (-21 kg), Fynn Lobback (-30 kg), Ben Trinkhaus (-34 kg), Nick Schwenk (-46 kg), Lucas Deutschländer (+46 kg)

Platz 2: Lenny Seifert (-23 kg), Céline Holldorf (-35 kg)

Platz 3: Claas Bänsch (-33 kg), Josie Karras (-25 kg), Anna Sophie Biener (-27 kg)

U13

Platz 2: Thilo Kalz (-31 kg)

 

Lennart van Boekel – ein 5-jähriger ist nicht zu stoppen

JC 90-Youngster beim Anfängerturnier in Senftenberg erfolgreich.

 

Beim Anfängerturnier in Senftenberg hatten die jüngsten Mitglieder des Judo-Club 90 ihren großen Auftritt. Motiviert bis in die Haarspitzen wollten alle 14 Judoka zeigen, was sie beim Training gelernt haben. Für alle hat die „Judo-Laufbahn“ erst vor wenigen Monaten begonnen und so war die Aufregung bei Kindern und Eltern groß. Einer ließ sich jedoch nichts anmerken. Der erst 5-jährige Lennart van Boekel bis 21 kg winkte seinem Trainer Gregor Wenzel vor dem Kampf noch einmal zu, bevor er seinen Gegner gekonnt auf den Rücken legte. Dieses Kunststück gelang ihm auch in seinen weiteren beiden Kämpfen, was ihm die verdiente Goldmedaille einbrachte. Weitere tolle Leistungen zeigten Maximilian Scholz (-25 kg), Ryan Thiel (-28 kg) und Céline Holldorf (-37 kg). Alle drei mussten sich nur knapp im Finale geschlagen geben. Aber auch alle anderen Kämpfer haben sich sehr angestrengt und trugen zu einer sehr guten Mannschaftsleistung bei. Das nächste Ziel ist nun die Gürtelprüfung bei der die Kinder mit dem Erwerb des weiß-gelben Gürtels zeigen können, dass sie keine Anfänger mehr sind.

Wenn auch Ihr Kind Spaß am Spielen, Toben und Kämpfen hat, dann schauen sie mal bei uns vorbei. Trainingszeiten sind Mittwoch  und Freitag von 15.30-17.00 Uhr am Olympiastützpunkt Frankfurt (Oder).

Ergebnisse

U9

1. Lennart von Boekel (-21 kg), Jasmin Müller (-23 kg)
2. Martha Mrugowsky (-23 kg), Maximilian Scholz (-26 kg), Joel Korthals (-23 kg), Moritz Kämmer (-25 kg), Tobias Minack (-34 kg), Ryan Thiel (-27 kg)
3. Aran Mann (-28 kg), Sadie Guth (-32 kg)

U11

2. Ben Trinkhaus (-34 kg), Josie Karras (-25 kg), Céline Holldorf (-37 kg)
3. Samira van Boeckel (-25 kg)

 

Text: S. Zimmermann

Fotos: Zimmermann/van Boekel/Müller

Judo-Club 90- Youngster beim Stadtwerkepokal in Topform

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Mit 36 Kindern der Altersklasse U9 und U11 ging der Judo-Club 90 Frankfurt (Oder) beim Pokalturnier der Stadtwerke an den Start. 26 Vereinen aus Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und sogar ein Team aus Polen kämpften mit insgesamt ca. 270 Nachwuchs-Judoka um die begehrten Medaillen und den Mannschaftspokal. Alle Kinder fieberten schon seit Wochen auf diesen einen Tag hin und auch Sportschüler und Eltern halfen bei der umfangreichen Vorbereitung.
Begonnen wurde mit den leichten Mädels der U11 bis 24 kg. Hier zeigte Hedwig Werner, dass an diesem Tag kein Weg an ihr vorbei führte. Sie gewann die Goldmedaille und steuerte somit die ersten Punkte für die Mannschaftswertung bei. In der Gewichtsklasse bis 28 kg sorgten Eddi Harz und Bennet Mendel für Furore. Beide gewannen alle ihre Vorkämpfe und standen somit gemeinsam im Finale. Hier spielte Eddi seine Wettkampferfahrung aus und entschied dieses Duell für sich. Einen tollen zweiten Platz sicherte sich Jasmin Müller (-23 kg). Die junge Kämpferin kann stolz auf diese Leistung sein. In der Gewichtsklasse über 46 kg zeigte Lucas Deutschländer was in ihm steckt. Er gewann seine beiden Kämpfe vorzeitig und belegte somit den 1. Platz. Weitere sehr gute Leistungen zeigten, Lenny Seifert (-23 kg), der Silber gewann, sowie Josef Voroshilovskij (-40kg) und Fynn Lobback, die mit Bronze belohnt wurden. Alle bewiesen Kämpferherz und technisches Geschick mussten sich jedoch neben vielen gewonnen Kämpfen einmal geschlagen geben.

Bei der Siegerehrung stieg die Spannung dann ins Unermessliche. Sollte es am Ende für einen Mannschaftspokal reichen? Das Trainer-Team um Gregor Wenzel und Susi Zimmermann war unsicher. Alle Kinder hatten ihr Bestes gegeben, zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung mit der sie sehr zufrieden sein konnten. Das war allen klar. Doch würde sich die Anstrengung am Ende bezahlt machen? Die Antwort lautete JA! Am Ende war der Jubel groß, als die U9 einen tollen 2. Platz in der Mannschaftswertung belegte und sich nur knapp dem UJKC Potsdam geschlagen geben musste. Als unsere Kämpfer der Altersklasse U11 sogar den ersten Platz belegten, gab es kein Halten mehr. Glückliche Gesichter bei allen Kindern, Trainern und Eltern. Dieser Wettkampf zeigte, dass der JC-90 zu einem tollen Team zusammen gewachsen ist. Das dieser Erfolg möglich war verdanken wir dabei im besonderen Maßen den Stadtwerken der Stadt Frankfurt (Oder), ein Sponsor der den Verein schon über Jahre unterstützt und ohne die, die Ausrichtung des Turniers nicht möglich gewesen wäre.
Danken möchten wir auch folgende Sponsoren für die tolle Unterstützung: AOK Nordost, DAK, Sparkasse, SMC Center, MäcGeiz, Wasserwerke Ffo, Mercedes Autohaus Ffo, IHK Ffo, Märkische Oderzeitung, Deutscher Judo-Bund, Johanniter, Brauerei Ffo, Bastelstube Firchau und vielen weiteren privaten Helfern.

U11

Platz 1: Hedwig Werner (-24 kg), Lucas Deutschländer (+46 kg)

Platz 2: Lenny Seifert (-23 kg)

Platz 3:Nick Schwenk (+46 kg), Fynn Lobback (-31 kg), Josef Voroshilovskij (-40 kg), Josie Karras (-26 kg)

Platz 5: Maxim Bernwald (-23 kg), Samira von Böckel (-24 kg), Celiné Holldorf (-40 kg), Emma-Sophie Syring (-36 kg), Anna     Sophie Biener (-28 kg)

U9

Platz 1: Eddi Harz (-28 kg)

Platz 2:Bennet Mendel (-28 kg), Jasmin Müller (-23 kg), Sadie Guth (-34 kg), Tobias Minack (-34 kg)

Platz 3: Lia Leppert (-21 kg), Ryan Leppert (-21 kg), Noel Kons, Martha Mrugowsky (-23 kg)

Platz 5:Lennart von Böckel (-21 kg)

Text: S. Zimmermann

Fotos: M. Wenzel

Romy Tarangul begeistert Judo-Nachwuchs

DSC01874Große Augen machten die JC90-Youngsters als ein Überraschungsgast plötzlich beim Training vorbei schaute. Die zweifache Olympiateilnehmerin Romy Tarangul ließ es sich nicht nehmen, den Kindern ihres Vereins Mut für den bevorstehenden Frankfurter Stadtwerke-Pokal zu machen, der am Sonntag in der Brandenburghalle stattfinden wird. Über 200 Kinder haben sich bereits angemeldet und wollen die Medaillen aus der Oderstadt holen. Dies wollen die JC90-Kämpfer jedoch zu verhindern wissen und nahmen die Tipps von Romy dankend an. Gespannt hörten alle zu, als die hübsche Frankfurterin von ihren Anfängen erzählte, von der Sportschule, Weltmeisterschaften und Olympia. Applaus bekam sie für Ihre Technikvorführung und als dann auch noch Autogrammkarten verteilt wurden gab es kein Halten mehr. Für die Kinder ein schönes Erlebnis ihr Vorbild einmal ganz persönlich kennenzulernen.

Den jungen Nachwuchs hautnah zu erleben und Ihre Erfahrungen den begeisterten Kindern weiterzugeben hat auch Romy sehr viel Spaß gemacht.

Auch sie steht nach dem Gewinn Ihres 4. Deutschen Meistertitels vor dem nächsten Wettkampfhöhepunkt. Nächste Woche kämpft Romy beim Grand Prix in Düsseldorf um die begehrten Olympia-Punkte. Wir wünschen ihr für diese Aufgabe viel Erfolg.

 

Text & Fotos: S. Zimmermann

Kräftemessen in der Hauptstadt

Lenny Seifert (links) kämpfte sich mit tollen Techniken bis ins Finale.

Lenny Seifert (links) kämpfte sich mit tollen Techniken bis ins Finale.

Am vergangenen Samstag trafen sich die besten Judo-Vereine Berlins zum Kräftemessen beim Nachwuchsturnier Berlin Open. Auch die Youngsters des Judo-Club 90 Frankfurt (Oder) e.V. nutzten diese Gelegenheit und zeigten, dass sie nicht nur in Brandenburg zu den Besten gehören.
Doch der erste Kampf, den alle bestreiten mussten, fand nicht auf der Judo-Matte statt. Die Wettkampfhalle direkt im Zentrum Berlins bot keine Parkplätze und so mussten Eltern und Trainer zum Teil 30 Min lang nach Parkplätzen in der Nähe suchen, was die ersten Nerven strapazierte.

Pünktlich um 10 Uhr standen dann alle jungen Judoka auf der Matte und waren bereit für ihre Kämpfe. In der Altersklasse U10 wollte „Überraschungskanone“ Niclas Pirke (-26kg) an seine letzten Erfolge anknüpfen – das gelang ihm. Mit drei Siegen in der Vorrunde kämpfte sich „Nici“ mit starker kämpferischer Leistung ins Finale. Auch dort konnte sein Gegner ihn nicht stoppen. Mit einem blitzsauberen Fußwurf gewann Niclas mit vollem Punkt und freute sich zu recht riesig über seine nun schon vierte Goldmedaille in Folge.
Auch „Goldkind“ Lenny Seifert (-24kg) zeigte sich gewohnt souverän und besiegte drei Gegner in Folge mit tollen Techniken. Nur im Finale musste sich Lenny diesmal geschlagen geben. Trotzdem kann er stolz sein, bei den starken Berlinern auf Platz 2 gelandet zu sein.
Eddi Harz (-27kg) gewann ebenfalls Silber. Als jüngster Jahrgang zeigte er beeindruckendes Kämpferherz und gab sich trotz Rückstand nicht auf. Mit viel Biss und Wille holte er sich drei Siege, bevor ihm im Finale die Kräfte verließen. Fynn Lobback (-30kg) ist diesmal wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden. Seinen ersten Kampf gewann er zwar souverän, doch anschließend fehlte es ihm an Selbstvertrauen und unbedingten Siegeswillen. So musste er sich seinen nächsten Gegnern geschlagen geben und belegte Platz 3. Besonders für unsere jüngsten Kämpfer hieß es hier in Berlin: Erfahrung sammeln. Für die meisten war es erst der zweite Wettkampf und so fehlte bei manchen Kämpfen einfach die Erfahrung und Cleverness. Besonders Ben Trinkhaus (-35kg) zeigte gute Ansätze, die ihm Mut bei den nächsten Turnieren bringen sollten. Alle Frankfurter Kämpfer können stolz sein und positiv-gestimmt in die Zukunft schauen. Nun muss fleißig weiter trainiert werden, denn am 15. Februar wollen unsere Youngsters den Heimvorteil beim Frankfurter Stadtwerketurnier ausnutzen und wieder ganz weit vorn landen.

Platzierungen:

1. Platz: Niclas Pirke (-26kg), Lucas Deutschländer (+46kg)
2. Platz: Lenny Seifert (-24kg), Eddi Harz (-27kg)
3. Platz: Josef Voroshilovskij (-40kg), Fynn Lobback (-30kg), Josie Karras (-27kg), Anna Sophie
Biener (-28kg), Nick Schwenk (-46kg)
5. Platz: Maximilian Scholz (-27kg), Hedwig Werner (-27kg), Ben Trinkhaus
(-35kg), Swaantje Werner (-37kg)

 

Text: G. Wenzel

Youngsters: Gelungener Start ins neue Jahr

JC90 Youngsters in Strausberg auf Gewinnerspur

Am Vergangenen Samstag starteten 22 junge Kämpfer vom Judo-Club 90 e.V. beim ersten Einzelturnier des Jahres in Strausberg. Den Anfang machten die Kinder unter 11 Jahren. Hier ließen Lenny (-23 kg) und Fynn (-28 kg) keinen Zweifel daran, dass sie auch in der neuen Altersklasse zu den Besten gehören. Beide kämpften sich ins Finale und gewannen Gold und Silber. Unser „Bodenkampf-Fuchs“ Niclas Pirke (-25 kg) setzte seine Siegesserie fort und beendete alle seine Kämpfe vorzeitig. Ein weiterer erster Platz ging an Josef Voroshilovskij (-38 kg). Bei den Damen gewann Leni Löffler ihre erste Goldmedaille bis 28 kg und zeigte damit, dass sich Trainingsfleiß und Mut am Ende auszahlen. Auch die neuen Kinder im Youngsters-Team machten auf sich aufmerksam und konnten erste Wettkampfluft schnuppern. Mit beherztem Einsatz zeigten sie, dass in Zukunft mit Ihnen zu rechnen ist.

Nachdem sich die U11 ihre Medaillen abgeholt hatte, hieß es für die jüngsten Kämpfer der U9 „Hajime“! Die JC90 Kampfrichterin Jenny Vogel hatte alle Hände voll zu tun, die Kinder an ihre Markierungen zu stellen und musste hier und da auch noch beim Gürtelbinden helfen. Oberstes Ziel für die Kleinen war neben dem Spaß am Kämpfen, das berühmte Erfahrungen sammeln. Und das taten sie dann auch. Einem reichte das jedoch nicht aus. Die Wundertüte Maximilian Scholz (-25 kg) überraschte das Trainerteam Wenzel/ Zimmermann. Er konnte alle seine Gegner besiegen und belegte den 1. Platz. Eine tolle Leistung für den Jüngsten im Team. Aber auch Joel Korthals (-23 kg), Moritz Kämmer (-28 kg) hatten jeweils einen Sieg auf dem Erfolgskonto.

Alle Kinder können stolz auf sich sein. Und schon nächste Woche bietet sich bereits eine neue Chance, denn dann starten sie bei den Internationalen Berlin Open.

 Mannschaft

 

 

 

Ergebnisse

U9

1. Platz: Maximilian Scholz (-25 kg)

3. Platz: Sadie Sherin Guth (-30 kg), Moritz Kämmer (-28 kg), Bennet Mendel (-28kg), Joel Korthals (-23 kg)

U11

1. Platz: Leni Löffler (-28 kg), Lenny Seifert (-23 kg), Lukas Deutschländer (+46 kg), Josef Voroshilovskij (-40 kg), Niclas Pirke (-25 kg)
2. Platz: Hedwig Werner (-24 kg), Hannes Peiser (-37 kg), Claas Bänsch (-31 kg), Fynn Lobback (-28 kg)

3. Platz: Karras Josie (-24 kg), Johanna Mrugowsky (-34 kg), Emma-Sophie Syring (-36 kg), Celine Holldorf (-36 kg), Nick Schwenk (-46 kg), Vincent Scharna (-25 kg), Trinkhaus Ben (-34 kg), Maxim Bernwald (-23 kg), Arved Hagen Hein (-40 kg)

 

Text: S. Zimmermann

Vorweihnachtliche Geschenke für JC90-Youngsters

DSC01772Ein eigenes Geschenk machten sich am vergangenen Freitag die Kinder des Judoclubs 90 e.V. Nachdem die Wettkampfsaison bereits beendet war, stand traditionell noch die Gürtelprüfung an. Wochenlang übten sie dafür mit ihren Trainern und Eltern. Kurz vor dem Tag X wurde die Zeit aber wie immer knapp und da wurde auch schon mal in der Schule der KYU-Zettel rausgeholt, um fleißig die japanischen Begriffe zu verinnerlichen. Unter den strengen Augen des Prüferduos Markov und Buchholz, mussten sie dann zeigen, ob sich die Mühen ausgezahlt haben. Mit unterschiedlichen Ergebnissen hieß es am Ende für alle Kinder: „Gürtelprüfung bestanden!“ Besonders den Judo-Anfängern, für die es die erste Prüfung war, fielen da ganze Gesteinsbrocken vom Herzen. Stolz banden alle Kinder ihre neuen Gürtel um und nahmen ihre Urkunden entgegen. Von besonderer Qualität war, laut Adrian Markov, die Vorstellung von Anna Sophie Biener, die durch Kraft und Körperspannung ihre Partnerin besonders elegant auf die Matte legte.

Nach den Glückwünschen nutzte das Trainer-Team Zimmermann/ Wenzel die Gelegenheit, um besondere Leistungen der Kinder in diesem Jahr zu würdigen. So zeichnete sich das Geschwisterpaar Hedwig und Swaantje Werner durch ihren Trainingsfleiß aus und bekamen dafür einen Gutschein für einen JC90 Trainingsanzug. Die drei Jungs Lenny Seifert, Fynn Lobback und Thilo Kalz bekamen für ihre Wettkampferfolge einen Gutschein für einen JC90 Rucksack. Sarah-Michelle Kantwerk sicherte sich den Pokal für ihr Engagement beim Training.

Zuletzt bedankten sich Judoka und Trainer noch mit einer Rose bei den Eltern für die gute Zusammenarbeit, ohne die diese tollen Ergebnisse in diesem Jahr nicht möglich gewesen wären. In gemütlicher Runde wurde bei der anschließenden kleinen Weihnachtsfeier dann noch gegessen, getrunken und die neue Saison geplant.

Wir gratulieren zur bestandenen Prüfung:

weiß-gelb: Sadie, Maximilian, Jasmin, Bennet, Martha, Josie, Celine, Moritz, Maxim, Ben

gelb: Fynn, Lucas, Hedi, Leni, Niclas

gelb-orange: Lenny, Eddi, Emma-Sophie, Malte, Anna Sophie, Swaantje, Johanna

orange: Claas, Sarah-Michelle, Josef

orange-grün: Thilo, Sofia

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Wettkampfjahr 2014 für Younsters beendet

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Geschwister-Power: Swaantje und “Hedi” Werner freuen sich über ihre Medaillen und den lecken Schoko-Weihnachtsmann

Am vergangenen Wochenende reiste die durch Krankheit geschwächte Trainingsgruppe vom Trainerteam Wenzel/Zimmermann zum traditionell letzten Turnier des Jahres – dem Weihnachtspokalturnier in Königs Wusterhausen. Nachdem Anmeldung, Wiegen und die Erwärmung geschafft waren, starteten die JC90-Youngsters mit dem traditionellen „Rei!“ (japanische Begrüßung) ins Wettkampfgeschehen. Einen besonders guten Start erwischte der 8-jährige Niclas Pirke (-25kg). Trainer, Eltern und Sportler staunten nicht schlecht, als „Nici“ mit Cleverness und technischen Raffinessen alle seine Kämpfe vorzeitig für sich entscheiden konnte. Das Besondere an dieser Leistung war, dass er alle 3 Gegner im Bodenkampf bezwang und damit hochverdient die Goldmedaille gewann. Ebenfalls überzeugend kämpfte das Erfolgsduo Fynn Lobback (-31kg) und Lenny Seifert (-23kg), die ihre erfolgreiche Wettkampfsaison mit einem 1. Und 2. Platz beendeten. Die Silbermedaille reichte Lenny jedoch nicht und so kämpfte er am 2. Tag in einer höheren Altersklasse gleich nochmal. Sein Mut wurde mit einer Goldmedaille belohnt. Dieser Doppelerfolg des JC90-Kämpfers macht Hoffnung auf das kommende Wettkampfjahr. Einen überzeugenden Auftritt zeigte nach längerer Wettkampfpause auch Eddi Harz (-26kg), der mit blitzsauberen Techniken seine Gegner bezwang und nur im Finale eine Niederlage einstecken musste. Doch als jüngster Jahrgang der AK U9 kann er mit seiner Silbermedaille sehr zufrieden sein und hat im nächsten Jahr die besten Voraussetzungen im Kampf um die Podestplätze. Neben unserem starken Jungs-Team, das noch eine Goldmedaille durch Arved Hagen Hein (-40kg) und Bronze durch Josef Voroshilovskiy (-40kg) und Lucas Deutschländer (+46kg) komplementiert wurde, sorgten auch die Mädchen für eine gute Gesamtleistung. Hedwig Werner belegte nach beherzten Kämpfen einen 3. Platz in der U9 und einen 1. Platz in der U11. Ihre Schwester Swaantje erkämpfte sich die Bronzemedaille. Weiterhin erfolgreich waren: jeweils Silber an Leni Löffler (-27kg), Sarah-Michelle Kantwerk (-44kg), Sofia Voroshilovskaja (-52kg), Bronze an Anna Sophie Biener (-27kg), 5. Platz für Thilo Kalz.
Nach dem tollen Wettkampferfolg folgt am Freitag die letzte Hürde für die Nachwuchsathleten. Denn dann wollen sie zeigen, was sie in den letzten Monaten gelernt haben und stellen sich dafür der Gürtelprüfung, bevor es für alle in die wohlverdienten Weihnachtsferien geht.

Text & Foto: S. Zimmermann

Überraschungserfolg für JC90-Nachwuchs beim internationalen Mammut-Cup

An diesem Wochenende fuhren die U9 und U11 Youngsters des Judo-Club 90 Frankfurt (Oder) e.V. zum internationalen Mammut-Cup nach Spremberg. Schon zur Tradition geworden, ist dieser Wettkampf zum Ende des Jahres ein fest verankerter Termin im Wettkampfplan der Frankfurter. Auch dieses Jahr kamen neben den Brandenburger Vereinen, Teams aus Polen, der Ukraine und mit Dynamo Minsk sogar eine starke Delegation aus Weiß-Russland. Geschwächt durch eine Vielzahl an Verletzungen und Krankheiten, konnte der Judo-Club 90 e.V. diesmal nur mit 10 jungen Judoka an den Start gehen. Der begehrte Mannschaftspokal schien damit in fast unerreichbarer Ferne. Doch die Youngsters waren festentschlossen, bei der Pokalvergabe ein Wörtchen mitzureden. So zeigten Lenny Seifert (-23kg) und Fynn Lobback (-29kg) wieder einmal, dass sie in ihrer Gewichtsklasse die Nr. 1 sind. Beide gewannen jeweils 3 Kämpfe vorzeitig mit vollen Punkt, besiegten dabei auch die starken ausländischen Judofreunde und wurden verdient mit der Goldmedaille belohnt. Thilo Kalz (-31kg) und Claas Bänsch (-34kg) mussten beide in ihrem ersten Kampf eine Niederlage einstecken, kämpften sich aber mit Ehrgeiz zurück in den Wettkampf und landeten mit zwei Siegen hintereinander auf Platz 2. Die jüngste Frankfurterin Hedwig Werner (-25kg) musste sich in den ersten Kämpfen leider dem Heimvorteil der Spremberger Kämpferinnen knapp beugen, zeigte aber in ihrem dritten Kampf, dass sie im Medaillenkampf ein großes Wort mitzureden hat. Sie donnerte ihre Gegnerin nach wenigen Sekunden mit einem blitzsauberen „Außen-Sturz“ auf die Matte und wurde mit Bronze belohnt. Mit den 2. Plätzen von Anna Sophie Biener (-28kg) und Swaantje Werner (-37kg), den 3. Plätzen von Josef Voroshilovskiy (-38kg), Hannes Peiser (-40kg) und Lucas Deutschländer (+46kg), der in der U9 auch noch eine Goldmedaille dazu steuerte, konnte der JC90 noch einige Medaillen mit nach Hause bringen. Eine große Überraschung für die Sportler und das Trainer-Team war der 2. Platz in der Mannschaftswertung, knapp hinter dem starken ukrainischen Team. Mit dem riesigen Pokal auf dem Beifahrersitz ging es zufrieden zurück in die Oderstadt. In einer Woche wollen dann alle Frankfurter nochmals, beim letzten Wettkampf diesen Jahres in Königs Wusterhausen, um Medaillen kämpfen.

Fotos: Lobback

Auch am Wochenende ist Betrieb auf der Tatami

Da die Gürtelprüfungen immer näher rücken, haben ein paar unserer Youngsters der U9/U11 die Gelegenheit genutzt, auch am Samstag mit ihren Trainern Susi und Gregor zu trainieren. Neben allerlei Spielen, war natürlich das Üben des Prüfungsprogramms Hauptaspekt der Trainingseinheit. So hatten alle Kinder die Möglichkeit, die komplette Prüfung einmal ihren Trainern vorzuzeigen und ggf. spezielle Hinweise zu bekommen. Das zweistündige Training hat allen Kindern einen großen Schritt näher an den nächsten Gürtel gebracht. Wenn im Training weiterhin fleißig trainiert wird, steht einer guten bis sehr guten Leistung bei der Prüfung nichts mehr im Wege.

Große Vorfreude bekamen die Kinder auch, als sie sahen, dass die neue Kletterwand, die in der Judo-Halle eingebaut wird, immer mehr Form annimmt. An dieser Kletterwand werden in Zukunft die älteren Sportler regelmäßig ihre spezielle Kraft, Körperspannung und z.T. auch Beweglichkeit weiter verbessern. Aber sicher dürfen sich auch die Youngsters mal an der Wand ausprobieren.

Wettkampfluft schnuppern für den jüngsten Judo-Nachwuchs

Am Samstag, 08.11.2014, fand in der Frankfurter Judo-Halle das Anfänger-Turnier “Frankfurter Hahn” statt. Zum zweiten Mal richtete der Judo-Club 90 e.V. diesen, speziell für die Judo-Anfänger ins Leben gerufenen Wettkampf aus. Was letztes Jahr noch eher ein vereinsinterner Trainingswettkampf mit einem Gastverein war, ist in diesem Jahr zu einem Turnier mit 7 Vereinen aus Brandenburg mit ca. 50 Sportlern der AK U7/U8/U9 herangewachsen. So freuten sich die Organisatoren um Jugendwart Gregor Wenzel neben den jungen Sportlern des Judo-Club 90, auch Kämpfer/innen und die Trainer vom JSV Bernau, PSV Cottbus, BSG Stahl Eisenhüttenstadt, JC Großbeeren, TSV Empor Dahme und Blau-Weiß Vetschau in der Halle begrüßen zu dürfen. Pünktlich um 10:00 Uhr eröffnete Vereins-Präsident Gundolf Schülke den Wettkampf und wünschte allem Kämpfern viel Erfolg und vor allem Spaß – denn für viele Kinder war es ja der  erste Wettkampf. Schon die jüngsten Starter der U7 zeigten tolle Kämpfe und sorgten für manch  Überraschung. Besonders hervorzuheben ist auch die Arbeit der Kampfrichter, die sich viel Zeit nahmen, um den jungen Sportlern Regeln zu erklären oder halfen, die Judo-Gürtel zu binden. Nach ca. 90 Min waren bereits alle Kämpfe beendet und die Kinder freuten sich auf die Siegerehrung, die von unserer aktuellen U23-Europameisterin Kristin Büssow durchgeführt wurde.

Schon jetzt freuen sich Trainer und Sportler auf die 3. Auflage des Anfänger-Turniers “Frankfurter Hahn” im nächsten Jahr.

Wir danken allen teilnehmenden Vereinen, den Kampfrichtern, Tischbesetzungen und den Frankfurtern Eltern für ihre Hilfe.

 

Alle Bilder des Wettkampfes findet ihr hier:

https://www.dropbox.com/sh/y77pblkw9osg5fz/AADQda8o7eeQQq8bay83IG2ra?dl=0

 

Hier ein paar Eindrücke:

Vampire, Zombies, Hexen und vieles mehr

Nicht nur am Halloween-Freitag schlichen düstere Gestalten durch die Stadt, um auf Süßigkeiten-Jagd zu gehen. Auch Samstag-Nachmittag konnte so manch ein Frankfurter Vampire, Zombies, Skelette, Hexen & Co beobachten. Und diese Gestalten hatten ein gemeinsames Ziel: Den Garten von Susi Zimmermann. Denn dort fand die Halloween-Party des Judo-Club 90 e.V. der Altersklassen U9 –U13 statt. Begrüßt wurden die Kinder von dem ebenfalls verkleideten Trainer-Team Susi & Gregor. Mit viel Spaß bemalten sie gemeinsam Kürbisse und kleine Halloween-Anhänger, bevor es dann ans Stäbe suchen ging. Schließlich freute sich schon jeder auf das abendliche Knüppelbrot am Lagerfeuer. Um für verschiedenste Spiele fit zu bleiben, gab es natürlich auch ein echtes Halloween-Büfett mit „Glubschaugen-Bowle“, leckeren „Glibber-Händen“, „Schaumkuss-Monstern“, „Zombie-Kuchen“ und natürlich vielen Süßigkeiten. Mit viel Ausdauer versorgten die Kinder das Lagerfeuer mit Holz, während auf dem Grill schon leckere Bratwürste zubereitet wurden. Mit vollen Bäuchen saßen abschließend „Darth Maul“, Graf Dracula & Co ums Lagerfeuer und hielten ihre Knüppelbrote über die Glut.

Schon am nächsten Morgen machten sich eine Hand voll Frankfurter Judoka auf den Weg nach Strausberg. Denn dort fand ein Sichtungsturnier des BJV für die angehenden Sportschüler statt. Mit der Goldmedaille von Sofia Voroshilovskaja (-53kg), dem 2. Platz von ihrem Bruder Josef (-40kg) und den beiden dritten Plätzen von Anna Sophie Biener (-28kg) und Sarah-Michelle Kantwerk (-44kg), ging ein kompletter Medaillensatz an den Judo-Club 90 Frankfurt (Oder).

Nachwuchs: Glücklich und zufrieden nach einem anstrengenden Wettkampftag

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U9-Youngsters: Lenny Seifert (links) & Fynn Lobback (rechts) gewinnen zum wiederholten Mal Gold!

Es war ein langer Samstag für die Kinder, Eltern und Trainer beim 26. Seepokalturnier in Senftenberg. Bei 200 Teilnehmern aus 23 Vereinen, darunter drei aus Tschechien, mussten manche Kämpfer lange auf ihren Einsatz warten. Doch gelohnt hat es sich am Ende für alle. Insgesamt 8 Goldmedaillen gingen auf das Konto des Judo-Club 90 e.V. Besonders hervorzuheben ist der achtjährige Fynn Lobback, der in seiner neuen Gewichtsklasse bis 31 kg alle seine Gegner vorzeitig mit verschiedenen Techniken von der Matte schickte und sich verdient den Turniersieg sicherte. Mit einem blitzsauberen Uchi-mata (Innenschenkelwurf) nach 15 Sekunden Kampfzeit zeigte Sofia Voroshilovskaja (-52 kg) was in ihr steckt. Das Zusatztraining mit ihrem Papa, früher selbst Judoka, hatte sich für sie und ihren Bruder Josef, der ebenfalls den ersten Platz belegte, ausgezahlt. Die tolle Leistung aller JC 90 – Kämpfer spiegelte sich dann auch in der Gesamtwertung wieder. Die Trainer gratulieren ganz herzlich zum 2. Platz in der Mannschaftswertung.

 

 

 

1. Platz
U9: Lenny Seifert (-23 kg), Fynn Lobback (-31 kg), Malte Wendt (-37 kg), Arved Hagen Hein (-40 kg), Lukas Deutschländer (+46 kg)
U11: Josef Voroshilovskij (-40 kg)
U13: Sofia Voroshilovskaja (-52 kg)

2. Platz
U11: Thilo Kalz

3. Platz
U9: Hedwig Werner (-24 kg)
U11: Leni Löffler (-28 kg)

5. Platz
U9: Niclas Pirke (-25 kg)
U11: Swaantje Werner (-36kg)
U13: Sarah-Michelle Kantwerk

 

 

Text: S. Zimmermann

Foto: Lobback

Aus Weiß wird Weiß-gelb

DSC01352Unsere U9-Youngster-Kämpferin Lia Diana Leppert trägt jetzt auch endlich den weiß-gelben Gürtel! Nach intensiven Training im technischen und theoretischen Bereich trat Lia vergangene Woche zur Gürtelprüfung an. Mit Freude und Selbstvertrauen führte sie, mit ihrem Partner Lenny Seifert, die vorgegebenen Techniken aus und zeigte, dass sie sowohl als Rechtskämpferin, als auch als Linkskämpferin agieren kann. Mit einer sehr guten Leistung bestand Lia am Ende ihre erste Gürtelprüfung und war sehr stolz, ihren neuen Gurt umbinden zu dürfen.

Wir bedanken uns bei Adrian Markov, der sich kurzfristig Zeit genommen hat, um Lias Gürtelprüfung abzunehmen.

Judo-Shows zum SMC-Geburtstag

Am 3. und 4.10. feierte das Frankfurter Spitzkrug-Multicenter (SMC) den 21. Geburtstag. Viele tolle Aktionen wurden für Kinder, aber auch für Erwachsene durchgeführt. Der Judo-Club 90 e.V. beteilgte sich an dieser Geburtstagsfeier und organisierte mit den Youngsters-Sportlern Judo-Vorführungen. Besonders am Freitag drängten sich die Besucher dicht an dicht im SMC und so gab es viele interessierte Zuschauer an der Judo-Matte, welche die Sportler bejubelten und anfeuerten. Auch das Vereins-Maskottchen – der Frankfurter-JUDO-Hahn – war auf der Matte, zeigte sein sportlichen Geschick und animierte so manchen Zuschauer auf die Matte zu kommen, um sich selbst einmal im Judo auszuprobieren.

Wir hoffen, auch in Zukunft solche Aktionen durchführen zu können und wünschen dem SMC nochmals

Alles Gute zum Geburtstag!!!

 

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Fotos: D. Leppert

Goldregen für den Judo-Club 90 e.V.

GruppenbildNach einer langen Sommerpause wurde am vergangenem Samstag (20.09.) die Jagd nach Medaillen für die Kinder des JC90 Frankfurt (Oder) wieder eröffnet. Beim traditionellen 23. Kyoko-Pokal in Peitz startete der Verein mit 18 Kindern in den Altersklassen U9, U11 und U13. Gleich 9x kamen die Sieger vom Frankfurter Judo-Club 90 e.V.! Darunter die U9-Youngsters Lenny Seifert (-23kg), Fynn Lobback (-29kg) und Hedwig Werner (-23kg), die ihren Gegnern keine Chance ließen und viele Kämpfe vorzeitig mit fulminanten Würfen für sich entscheiden konnten. Der Jüngste Kämpfer im Frankfurter Aufgebot war Eddi Harz (-26kg). Er musste sich nach 4 tollen Siegen nur im Finale geschlagen geben und wurde Zweiter. Das Geschwisterpaar Josef (U11, -38kg) und Sofia Voroshilovskij (U13, -52kg) trumpfte ebenfalls groß auf. Mit technischen Raffinessen ließen sie keinen Zweifel an ihrer Stärke aufkommen und belegten am Ende des Tages beide den ersten Platz. Sofia konnte sich darüber hinaus über die Auszeichnung zur besten Kämpferin der U13 freuen. Weitere erste Plätze gingen an Johanna Mrugowsky (-32kg), Vincent Scharna (-23kg), Lucas Deutschländer (+42kg) und Anna Sophie Biener (-26kg).
Durch die tollen Leistungen aller Kinder konnte sich der Judo-Club 90 e.V. den zweiten Platz in der Mannschaftswertung sichern. Wir bedanken uns bei den Eltern für die tolle Unterstützung und beim Kampfrichter Tom Wildner, der mit guter und konzentrierter Leistung den JC90 vertrat.

Mit diesen Ergebnissen konnte sich der Judo-Club 90 e.V. selbst für die gute Nachwuchs-Arbeit belohnen. Auch in Zukunft werden sich der Verein und die Trainer stark für den Nachwuchs einsetzen, um auch die kommenden Aufgaben zu bestehen.

Haben auch Ihr/Sie Lust den Judo-Sport näher kennen zu lernen? Dann kommt uns doch einfach in der Judo-Halle auf dem Olympias-Stützpunkt Frankfurt (Stendaler Straße 26, 15234 Ffo) besuchen. Der JC90 bietet mehrmals in der Woche Schnupperkurse an, in denen jedes Kind ab 5 Jahren herzlich willkommen ist (auch ältere Kinder begrüßen wir sehr gern). Für Erwachsene ist natürlich auch gesorgt. Am Montag und Mittwoch (19:45-21:15 Uhr) trainier unsere Eltern-/ Freizeitgruppe.
Für genauere Informationen kann man sich mit dem Jugendwart Gregor Wenzel (0172/5751694 oder judotori@freenet.de) in Verbindung setzen, uns auf www.judoclub90.de besuchen oder einfach mal vorbeikommen! Wir freuen uns auf jeden Judo-Interessierten.

Ergebnisübersicht
1. Platz:
Hedwig Werner (-23kg), Anna Sophie Biener (-26kg), Johanna Mrugowsky (-32kg), Sofia Voroshilovskaja (-52kg), Vincent Scharna (-23kg), Lucas Deutschländer (+42kg), Lenny Seifert (-23kg), Fynn Lobback (-29kg), Josef Voroshilovskij (-28kg)
2. Platz:
Emma-Sophie Syring (-32kg), Sarah-Michelle Kantwerk (-44kg), Eddi Harz (-26kg), Arved Hagen Hein (-42kg)
3. Platz:
Swaantje Werner (-35kg), Hannes Peiser (-35kg)
5. Platz:
Thilo Kalz (-29kg), Niclas Pirke (-26kg), Claas Bänsch (-32kg)

 

 

Text: S. Zimmermann / G. Wenzel

Foto: S. Lobback

Training in den Bäumen

Ein Trainingslager-Highlight folgt auf’s Nächste.

Nachdem gestern die jungen JC90 Sportler einen tollen Japan-Tag hatten, ging es heute nach Bad Saarow in den Kletterwald. Mit Begeisterung kletterten, rutschten und krabbelten die Judoka 2,5h durch die hohen Bäume. Wann hat Kraft-, Koordinations- und Gleichgewichtstraining schon einmal so viel Spaß gemacht?! So ging die Kletterzeit für die Kinder viel zu schnell vorbei.

Für den Nachmittag gab es dann Trainingsfrei. Denn als wieder alle im Vereins-Bus saßen, musste man sich eingestehen, dass das Klettern zwar sehr viel Spaß gemacht hat, aber auch sehr anstrengend war.

 

Morgen früh geht es dann noch ein letztes Mal in den Ferien auf die Tatami um die Judotechniken aufzufrischen.

 

JAPAN-TAG für JC90-Youngsters

Die kleinen Japaner.

Die kleinen Japaner.

 

 

 

Da Trainingslager auch Spaß machen soll, ist es für das JC90-Nachwuchstrainerteam wichtig, den jungen Judoka der U9/U11/U13 verschiedenste Aktionen in den Ferien anzubieten.

Deshalb stand Mittwoch ein JAPAN-Tag auf dem Programm. Schließlich kommt unsere Sportart aus Japan. Warum also nicht auch etwas über die traditionelle japanische Kultur erfahren und erleben.

 
So begann der Tag damit, dass sich die Kinder in der japanischen Kalligraphie-Kunst ausprobieren durften. Mit Farbe und Pinsel ging es ans Werk, den eigenen Namen auf Japanisch zu schreiben – was bei manchen Schriftzeichen gar nicht so leicht ist. Trotzdem waren die Sportler mit viel Freude und Hingabe dabei. Und die Ergebnisse lassen sich wirklich sehen. Begleitet wurde die Arbeit mit traditioneller japanischer Zither-Musik, welche einer Diashow mit japanischen Bildern untergelegt war.

In der nächsten Phase konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen, denn jeder durfte einen Papier-Holz-Fächer nach Belieben anmalen und als Erinnerung natürlich auch mit nach Hause nehmen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei der Bastelstube Firchau für das Bereitstellen von Kreativmaterial und bei der Japanischen Botschaft in Berlin für das Sponsoren von Anschauungsmaterial und kleinen Erinnerungsgeschenken bedanken.

Nach so viel kreativer Arbeit gab es eine kleine Pause, in der die Kinder mit Begeisterung und Leidenschaft eine Judo-DVD mit tollen und spektakulären Würfen schauten. Eine kurze japanische Meditation brachte allen Kindern neue Kraft und Konzentration.

Denn ein weiterer Höhepunkt stand auf dem Programm – Sushi, natürlich selbst gerollt. Und so machten sich die Kinder an die Arbeit, unterschiedlichstes Gemüse und (geräucherten) Fisch klein zu schneiden. Das Rollen des Sushi war zwar etwas kompliziert, aber das fertige Sushi sah fast perfekt aus. Über den Geschmack haben wie Kinder allerdings heftig diskutiert. Einige konnten nicht genug bekommen, anderen reichte ein kleiner Bissen voll und ganz. Den Trainern und Eltern hat es auf jeden Fall geschmeckt.
Mit vielen tollen Erinnerungen, Eindrücken über die japanische Kultur und einer ganzen Hand voll mit kleinen und großen Andenken, ging ein schöner Tag zu Ende. Ein Tag, der in Zukunft bestimmt wiederholt wird.

 

Open Air Veranstaltung

“Es war wie immer” Abenteuerreise mit Axel Stuwe vom Budo-Dojo Fürstenwalde.

Am Sonntag, den 22.06.2014,fuhr eine kleine Delegation von 12 Kämpfern des JC 90 Nachwuchses mit ihren Eltern nach Lipno . “Pünktlich” um 09.15 Uhr fuhren wir über die Bundesgrenze nach Polen. Nach 3 Stunden Fahrt wurden wir von ca. 250 polnischen Gastgebern und Sportlern hoffnungsvoll erwartet. Nicht nur für unsere Kämpfer, sondern vor allem dem Trainer zur Überraschung, fand der Wettkampf auf einem Freiluftgelände in einem Festzelt auf vier Matten statt. Ein weiteres Highlight war das ständig wechselnde Wetter, von Sonnenschein bis literweise Platzregen und kleine “orkanartige” Sandstürme, es war alles dabei. Deshalb ein großes Lob den Eltern und Lucas Stellfeld, die alles im Griff hatten. Am Start waren nicht nur viele polnische, sondern auch tschechische Mannschaften, welche dem Turnier noch eine besondere Würze verleihten. Gekämpft wurde in der U7- 9- 11 und -13. Es waren gute und begeisternde Kämpfe zu sehen. Auch die Kämpfer des JC 90 präsentierten sich in guter Form und zeigten, trotz des unterschiedlichen Regelwerkes, eine fantastische Team-Leistung.

So hatten Sarah Kantwerk und Lenny Wittchen ihre liebe Not mit den technisch größtenteils anders agierenden Kontrahenten und mussten sich diesmal mit dem fünften bzw. siebten Platz zufrieden geben. Wichtige Erkenntnisse, die beiden Frankfurtern in Zukunft weiterhelfen werden. Lea-Marie Goy, Tommy Wendland und Jannes Westphal konnten in ihren Altersklassen bereits Erfahrungen sammeln und dieses Turnier souverän gewinnen. Überzeugende Auftritte legten auch Daniel Maier U8 und Josef Voroshilovskaja hin. Beide durften sich nach ihrem verlorengegangenen finalem Kampf über Platz zwei freuen. Überraschend (sonst in unterschiedlichen Gewichtsklassen kämpfend) standen sich nach souveränen Siegen Nick Köhler und Joren Westphal im Finale gegenüber. Die beiden Freunde wollten an diesem Tag nicht gegeneinander kämpfen und da es der letzte Wettkampf vor den Ferien war, hatte Trainer Baumann ein Einsehen. Beide Jungs schenkten daraufhin ihre Medaillen an zwei Kinder aus der Truppe, die zwar gut gekämpft hatten, aber nicht das Glück auf eine Medaille hatten. Das zeigte wieder einmal das tolle Verhältnis in diesem Team. Hervorzuheben sind auch die dritten Plätze von Sofia Voroshilovskaja, David Maier und Ole Freitag.

Nach Abschluss der Wettkämpfe begaben wir uns mit dem Bus auf die Heimfahrt. Es war eine anstrengende, spannende und zugleich abenteuerliche Polenfahrt, die vor allem den gemeinschaftlichen Zusammenhalt im Team gestärkt hat. Großen Anteil am Erfolg haben natürlich auch die Eltern. Ohne deren finanzielle Unterstützung wäre die Fahrt gar nicht möglich gewesen, lobte der Trainer Ludwig Baumann.

Frankfurter Youngsters dominieren beim Fürstenwalder Spree-Cup

Am Wochenende (10./11.05.) fand traditionell der Spree-Cup statt. Mit dabei natürlich die Frankfurter Judoka der U9. Nach längerer Wettkampfpause nutzen sie diese nahe gelegene Möglichkeit, um sich mit anderen Sportlern aus Berlin und Brandenburg zu messen.
Die jüngste Frankfurterin, Lucie Reinhold (-29kg), musste in der AK U7 sogar Jungs gegenübertreten. Doch von denen blieb sie unbeeindruckt, gewann ihre drei Kämpfe souverän und holte die erste Goldmedaille für das Frankfurter Team.
In der U9 kämpften sich Lenny Seifert und Niclas Hofmann (beide -23kg), mit starken kämpferischen Leistungen, bis ins Finale durch. Dort sprach nach Punktgleichstand der Kampfrichter den Sieg Nici zu. Auch in der Gewichtsklasse -29kg gab es ein Frankfurter Finale, in dem sich Jannes Westphal deutlich gegen seinen Trainingspartner Fynn Lobback durchsetzen konnte. Eddi Harz (-26kg) bezwang drei seiner Gegner vorzeitig. Erst im Finale wurde sein Siegeszug von einem starken Berliner gestoppt, Eddi konnte sich so über Silber freuen. Sein Trainingskollege Jaden Lange erwischt in selbiger Gewichtsklasse leider keinen guten Tag. Nach spannenden Kämpfen musste Jaden sich jeweils knapp geschlagen geben und verfehlte diesmal den Podestplatz. Arved Hagen Hein und Nick Schwenk gaben in der Gewichtsklasse -38kg ihr Bestes. Am Ende gewann Arved mit zwei gewonnen Kämpfen Silber, Nick wurde mit einem Sieg Dritter. Ebenso Malte Wendt (-35kg). Er konnte sich nach zwei Niederlagen nochmal neu konzentrieren und seine letzten beiden Kämpfe souverän für sich entscheiden.
Durch diese vielen Erfolge konnte sich das Frankfurter U9-Youngster Team über den Pokal des Zweitplatzierten in der Gesamtwertung freuen – hinter Gastgeber Fürstenwalde. Eine Überraschung gab es in der U7-Gesamtwertung. Hier sicherte Lucie durch ihre Goldmedaille den 3. Platz für Frankfurt.

Ergebnisse:

Platz 1: Niclas Hofmann (-23kg), Jannes Westphal (-29kg), Lucie Reinhold (-29kg)

Platz 2: Eddi Harz (-26kg), Arved Hagen Hein (-38kg), Fynn Lobback (-29kg), Lenny Seifert (-23kg)

Platz 3: Nick Schwenk (-38kg), Malte Wendt (-35kg)

Platz 7: Jaden Lange

Alte Erinnerungen leben auf, Herbert Niemann- Gedenkturnier in Köthen

Unter der Schirmherrschaft des Judovereins  PSV 05 und  der Stadt Köthen fand am Samstag, den 03.05.2014, das Herbert Niemann – Gedenkturnier statt.
Pünktlich eröffnete der Sohn Ralf Grossmann aus Frankfurt am Main das Turnier. Hierbei würdigte er das Leben, die großartigen Erfolge des mehrfachen Europameisters und das Wirken von Herbert Niemann nicht nur für den Köthener Judosport.
Auf Grund der geringen Teilnehmerzahl war dieser Wettkampf für alle Frankfurter ein Aufbauwettkampf  für die noch ausstehenden zukünftigen Höhepunkte. Unsere jungen “Wilden” lechzten nach Medaillen und Kämpfen. Für den Trainer war klar, ein Doppelstart musste her, um die Heißsporne zu besänftigen und da war es nicht schwer, den Nachwuchs zu überzeugen.

U9

1.Platz Niclas Hofmann

2.Platz David und sein Bruder Daniel Maier

U11
1Platz Tommy Wendland, Ole Freitag und Jule Mettke

2.Platz Niclas Hofmann

U13
1.Platz Tommy Wendland, Lenny Wittchen,  Lea-Marie Goy, Lara Ackermann,
Sarah-Michelle Kantwerk und der Bruder von Niclas, Tobias Hofmann

2.Platz Ole Freitag und Jule Mettke

Abschließend ist zu erwähnen, dass sich  viele der anwesenden Vereine und Gäste über den reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung lobend äußerten. An dieser Stelle möchten sich die Gäste aus Frankfurt(Oder)  bei dem Veranstalter dieses Turniers,  bei allen Helfern, Sponsoren, Eltern, dem Mutti Team der Versorgung und natürlich auch den Teilnehmern bedanken, die diesen sportlichen und aus Frankfurter Sicht, sehr erfolgreichen Wettkampf erst ermöglichten.

Ein großen Dank auch an unsere beiden neuen Kampfrichter Tom Wildner und Lucas Stellfeld, die nach Rückprache mit dem Veranstalter einen sehr guten und  souveränen Eindruck hinterließen. Tom ließ sich sogar als Kari zu einem Freundschaftskampf überreden, den er mit einem vollem Wurfpunkt auf Ura-Nage beendete und damit nicht nur großes Staunen, sondern auch viel Beifall von den Zuschauern  erntete.

Herzlichen Glückwunsch, Euer Trainer Ludwig Baumann

Frankfurter Youngsters sind nicht zu unterschätzen

Bereits eine Woche nach den tollen Erfolgen in Spremberg, starteten die Youngsters des Judo-Club 90 Frankfurt (Oder) beim Mauritius Cup in Jüterbog. Mit Kämpfern aus fünf Bundesländern und in einer höheren Altersklasse startend, bekamen es die Oderstädter mit einer starken Gegnerschaft zu tun. Doch ließen sich die Meisten davon nicht beeindrucken.

Allen voran Lenny Seifert bis 23 kg. Selbstbewusst und kämpferisch hangelte sich unser Leichtgewicht von Sieg zu Sieg. Im Halbfinale gestoppt, rappelte er sich noch einmal auf und sicherte sich im kleinen Finale die Bronzemedaille mit vollem Punkt. Bis 25 kg musste Eddy Harz schwere Brocken aus dem Weg räumen. Eigentlich noch der Altersklasse U8 angehörig, zeigte Eddy sein bestes Judo. Leider bekam er es im Kampf um Platz drei mit seinem Vereinskollegen Johann Schönherr zu tun, dem er sich geschlagen geben musste. Dennoch kann Eddy sehr stolz auf seine Platzierung und seinen Mut sein. Einen guten Tag erwischten auch Fynn Lobback (bis 28 kg) und Malte Wendt (bis 34 kg). Mit fünf Kämpfen (3 gewonnen/ 2 verloren) zeigte Fynn, dass in Zukunft mit ihm zu rechnen ist. Am Ende belegte er einen guten 5. Platz. Malte konnte ebenfalls drei Gegner bezwingen und belohnte sich mit einer Bronzemedaille.

Sicherlich verfehlten auch einige unserer Zöglinge ihre selbstgesteckten Ziele. So mussten Till Heidenreich (Platz 7) und Honey Hanschke dem Gewichts-, Kraft- und/oder Altersdefizit Tribut zollen. Andere Kämpfe gingen jedoch höchst ärgerlich verloren.

Bei der Siegerehrung kam es dann noch zu einer tollen Überraschung. Die Frankfurter Youngsters konnten in der Mannschaftswertung Platz 3 belegen und freuten sich über einen Pokal.

Der Judo-Marathon in Jüterbog am Frauentagswochenende ging weiter!

 

Nach den großen Erfolgen der U8 und U10 folgten am Nachmittag die Kämpfe der unter 13 und 15- Jährigen.

Dabei wartete dieses Turnier mit einem Paukenschlag auf, Kämpfer aus der Ukraine waren am Start.

Folgerichtig war auf den vier Wettkampfflächen der Wiesensporthalle allerhand los und das Erringen von Medaillen ungemein schwer.  Dennoch konnten von den  9 teilnehmenden Frankfurtern, 6 die Halbfinal- bzw. Finalkämpfe bestreiten. Die Goldmedaille, erkämpfte nach einer souveränen Vorstellung in den Vorkämpfen und im Anschluss mit einem grandiosen finalen Sieg gegen seinen  ukrainischen Widersacher, Nick Köhler.

Die Silbermedaillen errangen mit einer starken Leistungssteigerung und nach großem kämpferischen Einsatz, Lea Marie Goy  und Jenny Kalz.

Mit dem undankbaren fünften Platz und damit knapp an einer Medaille vorbei, rutschten Sofia Voroshilovskaja, Thilo Kalz (als Jahrgangsjüngster)  und Trinity Wenzel.

 

Ausgeschieden, aber dennoch sehr kämpferisch engagierten sich Sarah-Michelle Kantwerk, Hannes Peiser und Claas Bänsch, die sich keineswegs entmutigen lassen sollen. Kopf hoch Kämpfer, es geht immer weiter.

 

Platzierungen U8/U10

1. Plätze: Jannes Westphal (-28 kg / U8), Josef Voroshilovsky, Lukas Deutschländer (+46 kg)
2. Platz:   Anna- Sophie Biener (-26 kg)
3. Plätze: Lenny Seifert (-23 kg), Johann Schönherr (-25 kg), Malte Wendt (-34 kg)
5. Plätze: Leni Löffler, (- 26 kg), Eddy Harz (-25 kg), Fynn Lobback (-28 kg)

Platzierungen U13/15

1. Platz:  Nick Köhler

2. Plätze: Lea Marie Goy, Jenny Kalz

5. Plätze: Thilo Kalz, Sofia Voroshilowskij, Trinity Wenzel

Frankfurter Nachwuchs schnuppert internationale Luft

K1600_DSC09232Nach einer langen Winterpause fuhren die jüngsten Frankfurter Judoka am Samstag (01.03.2014) zum Internationalen Kirschblüten-Cup nach Spremberg. Mit einem Gesamt-Starterfeld von rund 250 Sportlern war dieses Turnier wieder gut besetzt. Neben den deutschen Kämpfern fanden auch mehrere polnische und tschechische Teams den Weg  dorthin. So standen den Frankfurter Judoka zum ersten Mal ausländische Sportler gegenüber. Körpersprache, Wille und die technische Vielfalt, besonders der Tschechen, zeigte, dass schon in den jüngsten Jahrgängen unserer Nachbarländer sehr konsequent und intensiv trainiert wird. So machte uns das ausländische Starterfeld das Leben sehr schwer und nur wenige konnten wirklich gegenhalten.

Besonders erwähnenswert war die Leistung von Niclas Hofmann (-23kg). Er besiegte seine ersten beiden Gegner mit Lehrbuch-reifen Hüftwürfen, scheiterte dann aber deutlich gegen den späteren Tschechischen Sieger. Niclas rappelte sich nach der Niederlage aber nochmal auf, bezwang seinen polnischen Gegner im Kampf um Platz 3 und konnte verdient die Bronze-Medaille entgegennehmen.

Lenny Seifert hatte seinen ersten Kampf schon vor Wettkampfbeginn. Um in der Gewichtsklasse -20kg starten zu können, musste er noch 200g abnehmen. Also hieß es: Jacke an und laufen! Er schaffte es und wurde später mit Gold belohnt. Seinen ersten Gegner bezwang er bereits nach 3 Sekunden und auch seinen Zweiten vorzeitig durch eine Festhalte.

Überraschen konnte auch die jüngste Frankfurter Kämpferin Lucie Reinhold (-26kg). Erst seit kurzen im Judo-Sport zeigte sie schon jetzt, dass sie mit den „Älteren“ auf Augenhöhe ist. Ihre erste Kontrahentin bezwang sie mit vollem Punkt. Im zweiten und dritten Kampf bewies Lucie starken Kampfgeist. Gegen höher graduierte Sportler erzielte sie hohe Wertungen. Schade, dass es wegen Punktegleichstand zu einer Kampfrichterentscheidung kam, bei der sie das Nachsehen hatte. Nicht so gut lief es bei Eddi Harz (-26kg), der krankheitsbedingt eine Gewichtsklasse höher, in der am stärksten besetzten Gewichtsklasse kämpfen musste. Eddi zeigte zwar kämpferischen Willen und konnte zweimal siegen, doch gegen die 2 folgenden  tschechischen Kämpfer war er chancenlos und landete auf Platz 9.

In der Mannschaftswertung landeten wir noch überraschend auf dem dritten Platz.

Nun muss in der nächsten Woche neue Energie getankt werden. Denn schon am Samstag lädt die Stadt Jüterbog zum Wettkampf ein. Unsere Kämpfer der U9 und U11 sind natürlich auch wieder dabei. In diesem Sinne schon jetzt: Viel Erfolg!

 

Ergebnisse

Platz 1: Lenny Seifert (-20kg), Arved Hagen Hein (-38kg)

Platz 2: Jule Mettke (U11, -38kg)

Platz 3: Lucie Reinhold (-26kg), Honey Hanschke (-29kg), Emma-Sophie Syring (-30kg), Niclas Hofmann (-23kg), Malte Wendt (-35kg), Erik Reinhold (U11, -35kg),  Nick Schwenk (-38kg), Lucas Deutschländer (+38kg),

Platz 5: Fynn Lobback (-29kg), Tommy Wendtland (U11, -29kg)

Gelungener Jahresabschluss für JC90-Youngsters (U9)!

Endlich ist es soweit! Das dachten sich bestimmte viele der U9-Judoka am Freitag (20.12.). Denn die Zeit der lange geplanten und von den Kindern ersehnten Weihnachtsfeier war gekommen. So kamen alle Kinder mit ihren Eltern und Geschwister in die Judohalle, um gemeinsam den Jahresabschluss zu feiern. Immer voller wurden die Tische mit selbstgemachten Salaten, Suppen, Kuchen, Schnittchen und noch soooo viel mehr. 
Doch bevor dieses leckere Büfett geplündert werden durfte, hieß es für die U9-Schützlinge um Trainer-Team Susi Zimmermann & Gregor Wenzel: „Antreten zur Gürtelprüfung!“.Denn eins war klar, bevor das neue Wettkampfjahr beginnt und einige Sportler in die neue Trainingsgruppe kommen, muss ein neuer Gürtel um die Hüfte! So wurde schon seit vielen Wochen geübt, geübt, geübt, bis jedes Kind bereit war für die Prüfung. Und das intensive Training hat sich gelohnt! Alle 25 Kinder der Trainingsgruppe haben ihre Prüfung mit z.T. sehr guten Leistungen bestanden und hielten stolz ihre Urkunde in den Händen. Eine besondere Überraschung für die Kinder war es, gleich nach der Prüfung die neuen Gürtel von ihren Trainer überreicht zu bekommen. Und so strahlten alle Gesichter vor Freude. 
Das große Publikum (komplette Trainingsgruppe, Elter, Großeltern und Geschwister) wurde im Anschluss gleich genutzt, um 9 Sportler gebührend zu verabschieden, die ab 2014 in der neuen Trainingsgruppe von Ludwig Baumann trainieren werden. Ein Gruppenfoto und ein Judo-Anhänger als Präsent soll sie immer an diese Trainingsgruppe erinnern. In diesem Sinne wünschen wir euch nochmal viel Erfolg, Spaß, Verletzungsfreiheit und neue Freunde in der neuen Gruppe. 
Nun stürmten alle zum Büfett und ließen sich bei Weihnachtsmusik die Köstlichkeiten schmecken. Es wurde gespielt, geredet und gelacht, bis sich der Tag langsam dem Ende neigte. Ein Abschluss-Fußballspiel machte besonders die Jungs nochmal glücklich und beim finalen Tauziehen – Trainer gegen Kinder – konnte die Trainingsgruppe ihren Teamgeist zeigen und die Trainer mit überraschender Überlegenheit besiegen. 
Für alle also eine gelungene Abschlussfeier, bei der die Kinder mit Schoko-Weihnachtstüte und vor allem mit einem neuen Gürtel nach Hause gehen konnten.

Wir (Susi & Gregor) bedanken uns nochmal recht herzlich bei:

  • den Eltern für die Unterstützung, das Fahren zu den Wettkämpfen und das leckere Essen und Trinken!
  • Co-Trainer Daniel, der sich geduldig um die Weiß-Gurte beim Erlernen der Techniken gekümmert hat! Wir hoffen, ihn nächstes Jahr offiziell als Trainer begrüßen zu können.
  • Prüfer Adrian Markov, der kurz vor Weihnachten noch die Zeit gefunden hat, die vielen Prüfungen abzunehmen!

Herzlichen Glückwunsch auch an Wiebke Westphal und Christian Matuschowitz, die beide in der Freizeit-/Elterngruppe trainieren. Sie bestanden ebenfalls die Prüfung zum gelb-orangen Gürtel!

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Bestandene Prüfung zum 2. Dan

Susi Zimmermann und Gregor Wenzel vom JC 90 Frankfurt (Oder) bestanden die Prüfungen zum 2. Dan mit sehr guten Leistungen.

Judohalle Frankfurt (Oder) – 10 Uhr am 11.12.13 – was kann bei diesem Zahlenspiel wohl noch schief gehen?
Nach gewissenhafter, zielstrebiger und intensiver Vorbereitung stellten sich die frühere Jugend-Europameisterin Susi Zimmermann und der Student Gregor Wenzel, der jahrelange Erfahrungen als Trainer hat, der Prüfung zum 2. Dan.

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Geprüft wurden sie von der in diesem Jahr höchstgraduierten Dan-Kommission. Hubert Sturm (8. Dan), Klaus Milow (7. Dan) und Dieter Rochow (6. Dan) sahen eine sehr gute Prüfung.
Besonders hervorhebenswert war die Kata. Beide wurden motiviert, sich doch in dieser Richtung weiter zu entwickeln.

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Text: BJV/ B. Arndt

Vorweihnachtliche Geschenke

Sichtlich zufrieden waren am Wochenende (07.12.) Eltern und Trainer der jüngsten Kämpfer des Judo-Club 90 Frankfurt (Oder). Die U9-Schützlinge des Trainerteams S. Zimmermann/ G. Wenzel nahmen sehr erfolgreich am 21. Kreispokal-Weihnachtsturnier in Königs Wusterhausen teil. Beim letzten Wettkampf des Jahres zeigte sich jeder hoch-motiviert. Allen voran Maximilian Wolf (“Mäxchen”) bewies Kämpferherz und wurde nach drei Siegen mit der Goldmedaille belohnt. Ein weiterer Turniersieg ging an Malte Wendt, der nach einer schweren Verletzung erstmals wieder im Aufgebot stand. Mit dem ewigen zweiten Platz musste sich Claas Bänsch zufrieden geben. Er gewann nach seiner Auftaktniederlage seine beiden weiteren Duelle mit technischen Raffinessen. Für eine Überraschung sorgten unsere Debütanten Leni Löffler, Jaden Pares Lange, Fynn Lobback und Robert Heiden. Sie bewiesen kämpferischen Mut, konnten den ein oder anderen Kampf für sich entscheiden und zeigten so, dass die Gürtelfarbe nicht über Sieg oder Niederlage entscheidet. So endete das Judo-Wettkampfjahr für alle Kinder mit einer Medaille und – da grad erst Nikolaus war – mit einem Schokoladen-Weihnachtsmann.

Jetzt wird der Blick auf die anstehenden Gürtelprüfungen fokussiert und dann geht es in die verdiente Weihnachtspause.

1. Platz: Maximilian Wolf, Malte Wendt

2. Platz: Anna-Sophie Biener, Leni Löffler, Claas Bänsch, Hannes Peiser, Jaden Pares Lange

3. Platz: Robert Heiden, Fynn Lobback, Till Bruno Heidenreich, Vincent Scharna

Text: S. Zimmermann/ G. Wenzel

Termine

Es gibt keine bevorstehenden Veranstaltungen.

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