11754452_858349054281551_907126664372758079_oIn knapp 2 Monaten wird sich eine 17-köpfige Delegation des Judo-Club 90 Frankfurt (Oder) auf eine 3-wöchige Reise ins Heimatland ihrer Sportart begeben – ins ferne Japan. Im Rahmen des 44. Deutsch-Japanischen Simultanaustausches bekommen die Sportler dann einen tiefen Einblick in die Kultur, Lebensweise und natürlich den Sport des Landes. Besonders, weil nicht etwa in Hotels geschlafen wird, sondern in Gastfamilien. Japanischer Alltag also hautnah. Etwas Japan-Feeling konnten einige Sportler bereits im letzten Jahr erleben, als sie beim 43. Austausch Japaner für 2 Wochen bei sich zu Hause aufnahmen und gemeinsam mit ihnen ein Kultur- und Sportprogramm durchführten. Viele freuen sich darauf, den einen oder anderen Gastjapaner diesen Sommer wiederzusehen. Doch bevor es soweit ist, muss sich natürlich intensiv auf die Reise vorbereitet werden. Schließlich ist es keineswegs ein Urlaubtrip, sondern ein Austauschprogramm in dem die Frankfurter Judoka als Botschafter Deutschlands und insbesondere des Deutschen Sports fungieren. Dem entsprechend schreibt die Deutsche Sportjugend zwei Vorbereitungstreffen vor. Ein zentrales in Blossin, zu dem alle 12 Gruppen unterschiedlichster Sportarten aus ganz Deutschland kommen und pro Gruppe eine individuelle Vorbereitung. Letzteres veranstalteten unsere Judoka am vergangenen Wochenende in Strausberg. „Natürlich hätte man diese Vorbereitung auch in Frankfurt machen können. Aber ich glaube, ein gemeinsames Wochenende außerhalb schweißt die Gruppe enger zusammen und es bricht ein wenig die Routine. Schließlich trainieren unsere Sportler jeden Tag mindestens 2x am Sportzentrum. Da tut ein anderer Ort ganz gut und mit dem Sport- und Erholungspark Strausberg haben wir denke ich eine sehr gute Wahl getroffen.“ so Jugendwart Gregor Wenzel. Er wird gemeinsam mit Katja Stefan die Judoka als Delegationsleiter nach Japan begleiten.
IMG_2222Da es viel zu besprechen und zu bearbeiten gab, reiste die große Gruppe schon am Freitagnachmittag mit Kleinbussen nach Strausberg an und traf sich am Abend bereits zum ersten Block im Seminarraum. Hier gab es allgemeine Informationen zum Austausch, dem Reiseverlauf und die Organisationen Deutsche Sportjugend (DSJ) und Japanische Sportjugend (JJSA) wurden vorgestellt. Auch den s.g. „Cup-Song“ übten alle gemeinsam, denn diesen wird die 125-köpfige Gesamtdelegation in Japan bei der offiziellen Begrüßungsveranstaltung vorführen müssen.
Am Samstag wurde dann die 6-teilige Delegationseinkleidung vorgestellt, die jeder Teilnehmer gestelltIMG_2235 bekommt. Außerdem gab es Antworten zu den Themen Gepäck, Gastgeschenke, Jahresthema („FairPlay – Respekt im Sport und persönlichen Umfeld“) und auf der Judomatte wurde sich eine Gruppenvorführung ausgedacht und eingeübt. Nicht anders zu erwarten, setzt sich die Vorführung unserer Judoka natürlich aus Elementen ihrer Sportart und Akrobatik zusammen. Auch die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo werden dabei aufgegriffen. Um zwischendurch den Kopf wieder etwas freizubekommen, nutze die Gruppe das perfekte Sommerwetter, um Beach-Volleyball und/oder Fußball zu spielen. Am Abend stärkten sich alle beim Grillen. Anschließend verbrachte man den Abend beim Bowling und spielte bis in den DSC_0075frühen Morgen Karten. Am Sonntag stand dann nochmal ein letzter Teil im Seminarraum auf dem Plan, bei dem sich überlegt wurde, was man in Tokyo alles machen kann. Natürlich sind ein Besuch des Kodokans (erste Judo-Schule) und ein gemeinsames Training dort mit den Japanern schon fest eingeplant. Zu guter Letzt bekamen die Judoka des JC90 noch Informationen zum zentralen Vorbereitungstreffen der DSJ, welches in 4 Wochen in Blossin stattfindet. Mit einem kurzen Halt zum Eis-Essen ging es dann wieder zurück nach Frankfurt (Oder), mit vielen Informationen zur Reise im Gepäck. Für die Sportler heißt es nun in den kommenden Wochen Ideen sammeln für die Gastgeschenke, die Judo-Show weiter üben und eine Strategie entwickeln, wie sie ihre Sachen inkl. Judo-Anzug in einen Koffer unterbekommen, der maximal 23kg wiegen darf. Auf jeden Fall hat das Wochenende dazu beigetragen, die Vorfreude auf die Reise zu entflammen und sich bestmöglich mit viel Spaß vorzubereiten.

DSC_0046

Die Frankfurter Judo-Delegation:
Stehend, von links: Gregor Wenzel (Delegationsleiter), Jenny Kalz, Marie Grohn, Rico Buchwalter, Max Müller, Felix Exner, Kai Ole Pfirrmann, Manuel Biedermann, Maximilian Gubernus, Kevin Ebeling, Katja Stefan (Delegationsleiterin)
Kniend, von links: Eyleen Jahn, Gina-Marie Peisker, Vanessa Trajcev, Lea-Sophie Bastian, Celina Becker, Josephine Richter

Termine

Es gibt keine bevorstehenden Veranstaltungen.

Facebook-create
DSC07361
DJB-Vereinszertifikat
Wir danken unseren Sponsoren
Count per Day
  • 151930Besucher gesamt:
  • 35Besucher heute:
  • 85Besucher gestern:
  • 570Besucher letzte Woche:
  • 1625Besucher pro Monat:
  • 0Besucher momentan online: