Ein Einblick in das Erlebte: Neue Geschmackserlebnisse auf Jinoshima

20431310_111587189499568_5991726728234790488_nMit dem Boot geht es los, über den Pazifik. Die Überfahrt mit unseren Gastfamilien dauert etwas 20 Minuten. Unser Ziel: eine unbewohnte Insel mit malerischen Stränden und türkisblauem Wasser. Groß und wildgewachsen liegt das unbewohnte Eiland in der See. Die Einheimischen nennen diesen Ort Jinoshima und er ist ca. drei Kilometer entfernt von der Küste Aridas gelegen, unserem ersten Stopp in der Präfektur Wakayama. Ein kleines Fischerboot bringt uns zur Insel. Wir haben alles, was man braucht. Schwimmsachen, gute Laune und reichlich Lust auf diesen Ausflug. Der erste Kontakt mit dem Pazifik fühlt sich anders an. Nicht wie die Ostsee oder das Mittelmeer, es ist aufregend, so weit entfernt von zu Hause. Unsere Gastgeber überraschen uns und statten uns mit Schnorchelausrüstung aus. Wir tauchen in eine uns völlig unbekannte Unterwasserwelt ein. Mit Fischen, Muscheln, und Pflanzen in Formen und Farben, wie man sie wahrscheinlich nur hier auf der Welt sieht. Wir schnorcheln die Küste entlang, sonnen uns am Strand und genießen das herrliche Wetter. 12 Uhr, es gibt Mittag. BBQ traditionell japanisch, etwas anders, als wir es aus Deutschland kennen und trotzdem voller Erfolg. Gegrillt werden Mais, Zwiebeln, Rindfleisch, Kürbis und sogar selbstgefundene Muscheln vom Strand. Es gelingt uns sogar, in deutsch-japanischer Kooperation, zwei kleine Oktopusse mit der Hand zu fangen. Ein Mann aus Arida zeigt uns, wie man die Tintenfische ausnimmt. Unsere Gastfamilien bereiten sie danach zu. Einen gibt es gegrillt, den anderen gekocht. Ob es komisch geschmeckt hat fragt ihr euch bestimmt. Ja, vielleicht, aber in diesem Moment erleben wir nur den Geschmack von Abenteuer und etwas Fisch. Als Snack gibt es noch etwas Takuyaki, eine Spezialität aus Osaka, frittierte Teigbällchen, gefüllt mit Oktopus oder Tintenfisch. Wir gewöhnen uns schnell an diese für Deutschland untypischen Lebensmittel und entdecken auch neue Geschmackserlebnisse. Am Nachmittag befassen wir uns mit einem typisch japanischen Brauch. Es funktioniert folgender Maßen: man legt eine Wassermelone in den Sand, einer Person werden die Augen verbunden und mit einem Ast muss diese Person dann die Melone spalten. Anschließend wird sie verzehrt. Die Ehre hatte unsere Gruppenleiterin Katja, die die Melone auf Anhieb traf. Nach unzähligen Gruppenbildern und Selfies, das scheint in Japan Nationalsport zu sein, verlassen wir die Insel in Richtung Arida.

Verfasser: Kai Ole Pfirrmann

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